Freichheit hin oder her, Lamborghini kann es sich anscheinend leisten: Statt den nun offiziell vorgestellten Veneno Roadster trotz der dreimal höheren Fertigungsstückzahl auf dem Preisniveau des Veneno Coupés zu belassen, schlagen die Italiener noch einmal fast 400.000 Euro auf den Preis obendrauf. Somit kostet der offene Zweisitzer in Deutschland 3,927 Millionen Euro – das Coupé war für 3,57 Mio. Euro zu haben.

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Ausverkauft: Das Coupé-Schnäppchen für 3,57 Mio.

Sicher, für die fast vier Millionen Euro bekommt der Kunde einen echten Eyecatcher mit einem frei saugenden 6,5-Liter-V12 mit 750 PS unter der hinteren Haube, der in 2,9 Sekunden auf Tempo 100 stürmt und 355 km/h Topspeed schafft. Doch mit diesen Werten kann eben auch schon fast der „normale“ Aventador LP700-4 Roadster (die Basis des Veneno Roadsters) aufwarten. Gerade einmal 0,1 Sekunden lässt sich der offene, 357.000 Euro preiswerte Sportler mehr Zeit und 350 km/h Topseed sind auch drin. Der Veneno Roadster ist also ein 100-prozentiges Sammler- und Protzer-Auto. Denn mehr als „Seht her, ich bin schweinereich“ kann man mit dem nur neun Mal gebauten Wagen eben nicht ausdrücken.

Ach ja: Posen kann man mit dem Veneno Roadster im Übrigen tatsächlich nur in südlichen Regionen, denn der 1490 Kilogramm schwere Sportler hat kein Verdeck – nicht einmal gegen Aufpreis.

Veneno-Roadster

Veneno-Roadster-(1)

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