Bisher ließen sich die Mazda-Oberen leider keine offiziellen Infos zu einem Nachfolger des Mazda3 MPS entlocken. Nun, da das neue Basismodell schon einige Zeit auf den Markt ist, sollte es doch endlich mal soweit sein. Doch Fehlanzeige. Neue Infos kommen lediglich vom Magazin „Holiday Auto“.

Im Test: Unterwegs im Mazda3 MPS

Der Hubraum des Kompaktsportlers soll angeblich von 2,3 auf 2,5 Liter steigen, was die Leistungsausbeute auf mehr als 300 PS anheben soll.  Ein Leistungsplus von rund 50 PS zum Vorgänger sind also zu erwarten. Übertragen wird die Leistung wie gewohnt von einem manuellen Sechsganggetriebe. Neu ist allerdings, dass die Kraft nicht mehr nur auf die Vorderachse losgelassen werden soll, sondern angeblich gleichmäßig über einen Allradantrieb verteilt wird – bisher war das nur beim Mazda6 MPS der Fall.

Das wiederum würde bedeuten, dass sich Mazda aus dem Kampf der hochgezüchteten Fronttriebler à la Renault Megane RS, Seat Leon Cupra oder Ford Focus RS, die momentan einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife nach dem Anderen aufstellen, heraushalten würde und eher auf eine andere Klientel setzt. Schon bald könnten also Freunde eines Golf R, Audi S3 oder Mercedes A 45 AMG als Kunden für den neuen Mazda in Frage kommen.

Als Termin für einen neuen Mazda3 MPS wirft die Holiday Auto einen Termin in 2016 ins Rennen, was aus unserer Sicht noch etwas lange hin sein dürfte.