Eigentlich ist die Produktion des Porsche 911 GT2 RS schon vorbei. Im Februar rollten die letzten Serienexemplare des limitierten Supersportlers vom Band. Doch nun startet Porsche in Zuffenhausen erneut das Band für den stärksten aller 911er – denn vier brasilianische Kunden werden ihre bestellten Fahrzeuge nicht wie geplant in Empfang nehmen können.

Die vier GT2 RS waren an Bord der Grande America, die am 12. März vor der französischen Küste nach einem Feuer an Bord gesunken ist. Neben den vier GT2 RS waren noch weitere gut 2000 Fahrzeuge an Bord. Hauptsächlich Audi der Baureihen A3, A5, Q7, RS4 und RS5.

Porsche Brasilien hat seinen Kunden daraufhin das Problem bestätigt und im selben Schreiben auf die Besonderheit der Situation hingewiesen. Grob übersetzt lautet die wohl interessanteste Passage: „Unter normalen Umständen wäre es nicht möglich Ihnen ein entsprechendes Fahrzeug zu liefern, angesichts der außergewöhnlichen Situation und ihrer langjährigen Treue zu unserer Marke hat sich Porsche entschieden die Produktion des GT2 RS wieder zu starten. Die Fahrzeuge werden im April produziert und die Auslieferung ist für Juni 2019 geplant.“

Neben den vier GT2 RS sollen auch 37 weitere Fahrzeuge aus Stuttgart an Bord gewesen sein: 718 Cayman und Boxster, sowie neue Cayenne.

Wer bisher an keinen neuen GT2 RS rankam – sei es wegen der Limitierung, oder wegen des hohen Kaufpreises – dem könnte man nun einen Tauchgang nahe der französischen Küste empfehlen. Vielleicht ist noch ein bisschen was zu retten…

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