Nach der Vorstellung des neuen Opel Insignia Grand Sport im Dezember folgt nun der Kombi namens Sports Tourer. Mit 100 Liter mehr Ladevolumen als sein Vorgänger, einer Heckklappe mit „Kick-Öffnung“ und allerhand Assistenzsystemen will Opel mit dem flotten Kombi auf die Jagd nach Marktanteilen in der oberen Mittelklasse gehen. Audi A4 und Volkswagen Passat dürfen sich schon einmal warm anziehen! Nicht umsonst war bereits die erste Generation des Insignia eine wahre Erfolgsgeschichte für die Rüsselsheimer. Rund 900.000 Mal verkaufte sich der Vorgänger – ab dem Frühjahr folgt nun die zweite Generation. Wie bereits die Limousine, soll auch der Sports Tourer – im wahrsten Sinne des Wortes – eines der sportivsten Fahrzeuge in der Opel-Modellpalette werden. Elegante Linien, reduzierte Karosserieüberhänge und eine um 11 mm breitere Spur sorgen für einen starken Auftritt. Auch die Seitenlinie bis hin zum Kofferabteil weiß zu gefallen.

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Das am „Opel Monza Konzept“ angelehnte Design findet seinen Abschluss im neuen Scheinwerferdesign. Die Hauptscheinwerfer gibt es nun optional auch mit den preisgekrönten IntelliLux LED® Matrix-Scheinwerfern, die mittels LED-Fernlichtstrahl eine Fahrbahnausleuchtung bis zu 400 Meter ermöglichen. Das adaptive LED-Licht ist dabei nur eines von vielen neuen Assistenzsystemen, die der neue Insignia Grand Sport zum Marktstart im kommenden Jahr bietet. Mittlerweile klassenüblich, erhält der Insignia-Kunde die Möglichkeit, sein Fahrzeug mit allerhand Sicherheits- und Komfortfeatures auszustatten. Ein Head-Up-Display steht ebenso zur Verfügung, wie ein adaptiver Geschwindigkeitsregler mit Notfallbremsung und ein aktiver Spurhalte-Assistent mit Lenkkorrektur.

Dass der Fahrer allerdings weiterhin im Mittelpunkt steht, beweisen die Rüsselsheimer im Innenraum. Das Interieur ist fahrerorientiert, die Sitzposition sportlich tief. Das Innenleben wirkt aufgeräumt – über allem thront das große Informations-Diplay, das nun auch mit Apple CarPlay bzw. Android Auto und einem 4G LTE-WLAN Hotspot aufwarten kann. Positiv und intuitiv: Die Klimaanlage und die Lautstärkenregelung des Radios lassen sich weiterhin zentral und analog bedienen. Auf den ersten Bildern glänz der Insignia Sports Tourer durch hochwertige Lederarbeiten und ein griffig wirkendes Sportlenkrad. Unsicher sind wir uns allerdings noch, wie wir die Materialqualität der Mittelkonsole, inklusive der Wahlhebel-Kulisse, einschätzen sollen.

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Unter dem (um bis zu 200 Kg erleichterten) Blechkleid wird der Opel Insignia Sports Tourer ausschließlich auf turboaufgeladene Motoren setzen. Im Laufe des kommenden Jahres werden verschiedene Benzin- und Dieselmotoren von etwa 110 bis 250 PS bereitstehen. Ob es – wie beim Vorgänger – wieder einen V6-Turbo im OPC geben wird, bleibt abzuwarten. Was hingegen sicher ist: Der Grand Sport wird wahlweise mit einem neuen 8-Gang-Automatikgetriebe ausgeliefert. Um auch bei Schnee und Nässe die Kraft auf die Straße zu bekommen, gibt es einen intelligenten Allradantrieb nebst Torque-Vectoring. Und für alle die es sportlicher mögen: Ebenfalls verfügbar sein wird das adaptive Flexride-Fahrwerk.

Der Kombi bringt es auf eine stattliche Gesamtlänge von 4.986 mm bei einem um 92 mm verlängerten Radstand von 2.829 mm. Diese Abmessungen kommen vor allem den hinteren Passagieren und dem Gepäckabteil zu Gute. Maximal verstaut der Sports Tourer Fahrer 1.640 Liter! Zum Vergleich die Ladekönige aus der Ober- und Mittelklasse: Die aktuelle E-Klasse als T-Modell schluckt maximal 1.820, ein Skoda Superb Combi runde 1.950 Liter. Ganz nah dran ist Opel hingegen am neuen 5er Touring von BMW. Dieser fasst – eine Fahrzeugklasse höher als der Opel angesiedelt – „nur“ schlappe 1.700 Liter.

Seine offizielle Premiere feiert der neue Opel Insignia Sports Tourer neben der Limousine „Grand Sport“ auf dem Genfer Automobilsalon im März 2017. Dann werden wir auch wissen, was das neue Flaggschiff aus Rüsselsheim kosten soll.