Opel veröffentlicht acht Tage vor Beginn des 84. Auto Salon in Genf neue Informationen und neue Bilder zu seiner geplanten Kleinserie des Astra OPC EXTREME. Und auch wenn die Rüsselsheimer noch nicht alles über das heißeste Astra-Modell preisgeben möchten, sind wir jetzt schon um einiges schlauer.

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Überblick: Mehr über die sportlichen OPC-Modelle

War es vor einigen Tagen noch unsicher, ob der OPC EXTREME überhaupt eine Chance auf eine Kleinserienfertigung hat, will Opel bei entsprechenden Publikumsreaktionen aus Genf definitiv eine Kleinserie vom vor Rennsport-Technologie nur so strotzenden Hot Hatch bauen. Auf Basis des Astra OPC Cup-Modells besteht die Karosserie zu einigen Teilen aus Kohlefaserverbund, der sich durch sein geringes Gewicht und durch seine hohe Festigkeit auszeichnet. Motorhaube, Heckflügel, Diffusor, Spoiler, Dach und Felgen sollen insgesamt über 100 Kilogramm gegenüber dem Serien-Astra OPC einsparen. Hinzu kommen leichte Recaro-Schalensitze im Innenraum, der Verzicht auf die Rücksitze und ein leichter Sicherheitsbügel, die die Sport-Atmosphäre unterstreichen und durch die zusätzlich gesparten Kilos im Vergleich zu den herkömmlichen OPC-Sitzen auch die Agilität steigern dürften. Apropos Agilität: Unter der Kohlefaserhaube lauert ein Voll-Aluminium-Vierzylinder-Turbomotor mit zwei Litern Hubraum und „über 300 PS“ Leistung. Mittels manuellem Sechsganggetriebe und Sperrdifferenzial werden damit wohl beeindruckende Fahrwerte zu erzielen sein. Über einen möglichen Preis sowie die geplante Stückzahl äußerte sich Opel bisher leider noch nicht, doch ein wenig Spannung so kurz vor der Präsentation schadet ja nicht.

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