Der König ist tot, es lebe der König? Von wegen! Zwar hat der italienische Supersportwagen-Hersteller Pagani die Fertigung des Zonda irgendwie eigentlich schon eingestellt und auch einen Nachfolger – den Huayra – gibt es schon, aber Horacio kann sich von seinem Baby wohl nicht so ganz trennen.

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Denn nun präsentiert der Chef schon wieder eine neue Variante des Zonda, der wie bisher vom Sechsliter-V12 von AMG angetrieben wird. Die auf fünf Exemplare limitierte, 2,6 Millionen Euro teure und 350 km/h schnelle Variante mit Namen Zonda Revolucion bekam allerdings ein Power-Plus von 50 PS spendiert, bringt es nun also auf eine Leistung 800 Pferdchen. Das Drehmoment gibt Horacio mit feinen 730 Newtonmeter an. Dank des massiven Einsatzes von Carbon, Titan und Kohlefaser soll es der Renner auf ein beachtliches Kampfgewicht von 1070 Kilogramm bringen. In Kombination mit der Leistung soll so eine Sprintzeit von unter 2,7 Sekunden möglich sein.

Außerdem punktet der Zonda Revolucion mit einer nochmals verbesserten Aerodynamik und jeder Menge technischer Highlights. Zum einen wurde das komplette Spoilerwerk überarbeitet, zum anderen kann der Heckflügel ab 100 km/h manuell verstell werden, so für mehr Auf- oder Abtrieb gesorgt werden. Geschaltet wird beim Revolucion über ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe, das die Gänge in nur 20 Millisekunden reinkloppen soll. Damit die Kraft auch auf der Straße ankommt, verbaut Pagani zusätzlich eine Traktionskontrolle mit einem Dutzend Verstellmöglichkeiten.

Ob der – leider bereits ausverkaufte!!! – Zonda Revolucion die Super-Nordschleifenzeit von 6:47 Min. des Zonda R übertrifft, ist anzunehmen, aber noch nicht bewiesen. Ach ja: Eine Straßenzulassung hat der neue Renner aus Italien natürlich nicht. Aber wer 2,6 Millionen Euro auf den Tisch legen kann, der hat wohl auch schon eine stattliche Garage mit weiteren, straßenzugelassenen Supersportwagen in der Hinterhand.