Renault Megane Coupé R.S. 2012: Na warte Scirocco R …

Zu was der Renault Megane R.S. in der Lage ist, hat das Sondermodell „Trophy“ unlängst auf der Nordschleife bewiesen. Mit 15 PS mehr als das Serienmodell und bestückt mit allerlei sportlichen Verfeinerungen düste der Fronttriebler in einer neuen Bestzeit durch die grüne Hölle. Zumindest das Leistungsplus für den verbauten Zweiliter-Turbo-Motor bekommt ab sofort auch der „normale“ Megane R.S. (den wir bereits getestet haben).

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Doch die Renault-Mannen haben dem 2012er Sport-Coupé nicht einfach nur 265 statt wie bisher 250 PS spendiert, das Leistungsplus – hervorgerufen durch eine Anhebung des Ladedrucks von 1,25 auf 1,5 bar – kann vielmehr ganz spektakulär über einen „Race“  oder „Sport“-Button“ abgerufen werden. Zugleich wächst erwartungsgemäß auch das Drehmoment (von 340 auf 360 Nm). Die Sprintzeit verbessert sich im Race- oder Sport-Programm von 6,1 auf 6,0 Sekunden und der Topspeed wächst um 9 km/h auf 254 km/h. Trotz der Leistungsspritze soll sich der 2012er Megane R.S. mit durchschnittlich 8,2 Litern Super auf 100 Kilometer begnügen und damit 0,2 weniger verbrauchen als der Vorgänger. Um sich schon akustisch vom schwächeren Modell abzusetzen, soll die neue Abgasanlage zudem für einen noch „sportlicheren Sound“ sorgen.

Optisch unterscheidet sich das 2012er Modell unter anderem durch die modifizierte Frontpartie mit dunklen Scheinwerfermasken und neue 18-Zoll-Räder in satiniertem Aluminium oder Matt-Schwarz mit R.S. Logo vom Vorgänger. Darüber hinaus können die Kunden als Neuheit rote Strippings für die vorderen Luftleitbleche, Seitenschweller und die Heckschürze bestellen. Optional lässt sich natürlich auch für das neue Megane R.S. Coupé das Cup-Paket ordern. Neben härteren Dämpfern und Federn sowie Rädern im Format 235/40 R 18 umfasst es die mechanische Differenzialsperre an der Vorderachse mit 35-prozentiger Sperrwirkung, wodurch das Fahrzeug noch schneller aus Kurven herausbeschleunigen kann.

Und die wichtigste Frage natürlich wie immer zum Schluss: Was kostet der Spaß? Los geht’s beim gut ausgestatteten Basismodell bei 27.990 Euro, das Cup-Sport-Paket steht mit 1590 Euro in der Liste. Wer nun noch die Recaro-Bestuhlung für 1600 Euro ordert, der landet in der Summe also bei 31.180 Euro und damit immer noch rund 3600 Euro unterhalb des gleichstarken VW Scirocco R (265 PS, 34.800 Euro).

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