Vor knapp einem Jahr schickte Renault den neu entwickelten Rennwagen R.S. 01 als Nachfolger des Megane Trophy V6 auf die Strecke. Angetrieben vom 3,8-Liter-V6-Biturbo aus dem Nissan GT-R geht der Renault R.S. 01 seither in der Renault Sport Trophy-Rennserie an den Start – und zwar nur dort. Doch nicht mehr lange.

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Denn die Franzosen haben sich in den Kopf gesetzt, den bislang rund 1.100 Kilogramm leichten und 550 PS starken Renner fit fürs GT3-Reglement zu machen und somit auch in diversen anderen Rennserien an den Start schicken zu können.

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Um dieses Ziel zu erreichen muss der Renault R.S. 01 vor allem eins werden: unsportlicher. Da die Modelle, die in der GT3-Klasse an den Start gehen, vergleichbar sein müssen, flog die Carbon Bremse raus, die Aerodynamik wurde entschärft und es wanderten 50 Kilogramm an Ballast ins Auto – zusätzlich zu den 25 Kilogramm, die die neue Bremse mit Stahlscheiben nach sich zog.

Erstmals wird der Renault R.S. 01 GT3 beim „Gulf 12 Hours“, dem Gulf zwölf Stunden Rennen in Abu Dhabi am 11.12.2015, an den Start gehen. Eingesetzt wird der Wagen vom Team Equipe Verschuur aus Holland.

Wir sind sehr gespannt, wie sich das neue GT3-Modell beim direkten Aufeinandertreffen mit Ferrari 458 Italia GT3, Porsche GT3 991 CUP und Mercedes SLS AMG GT3 so schlägt. Und natürlich hoffen wir, dass der Renault R.S. 01 GT3 schon bald auch auf deutschem Boden – etwa bei den ADAC GT Masters, der VLN oder beim 24h-Rennen – mit dabei ist.

Galerie: Renault R.S. 01