So sündig geht Autogas: der Montecarlo Rascasse

Monte Carlo ist als Stadtteil des Fürstentums Monaco für die meisten Autofans ein Begriff. Nicht nur des alljährlichen Formel Eins-Rennens wegen, sondern auch wegen der unzähligen Sportwagen und anderer Luxusautos, die sich regelmäßig Tag für Tag durch die kleinen Straßen schlängeln. Was viele jedoch nicht wissen: Montecarlo ist auch eine eigene Automarke, die schon seit 30 Jahren ihren Sitz an der Côte d’Azur hat. Kürzlich stellte sie ihre neueste Kreation vor: den Rascasse.

Überblick: Weitere Exoten

Der Rascasse wird sich – so viel sei vorweggenommen – in Sachen Stückzahlen in die Tradition vorheriger Modelle von Montecarlo Automobile einreihen: Lediglich 15 Stück wird es vom 500.000 Euro teuren Exoten geben. Aber dafür wird auch einiges geboten: Hinter der zweisitzigen Passagierkabine schlummert ein 507 PS starker 5,4-Liter V12. Bekannt ist das Aggregat aus dem 1998er Rolls Royce Silver Seraph sowie dem BMW 750i. Mit Autogas oder herkömmlichem Benzin befeuert geht es dann zum Schaulaufen in Richtung Casino.

Die Optik der Karosserie haut den Betrachter indes nicht so vom Hocker wie es der Preis vermuten lässt: Die Mischung aus bereits dagewesenen Sport- und Supersportwagen wirkt, als hätte sie unter der südfranzösischen Sonne etwas Staub angesetzt. Daran ändert auch der azurblaue Lack des Fotofahrzeugs nichts. Im Innenraum hingegen empfängt Fahrer und Beifahrer tolles maritimes Ambiente, das mit dem verschwenderischen Umgang mit Holz und Leder auch auf einer Riva im monegassischen Hafen nicht deplatziert wirken würde. Und falls man dann trotzdem noch auf mehr Leistung schielen sollte: Eine Variante mit über 600 PS und Allradantrieb ist bereits in Planung.

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