Für 103.200 Euro ist der 700 PS starke Tesla Models S P85D in Deutschland zu haben. Ein überaus fairer Preis, schnurrt die große Limousine doch dank Allradantrieb in 3,3 Sekunden auf Tempo 100 und schafft auch die üblichen 250 km/h Topspeed – das Ganze allerdings rein elektrisch. Die Reichweite soll – selbstverständlich bei zahmer Fahrweise – bei bis zu 491 km liegen. Wer jetzt schon mit den Ohren schlackert, bekommt bei der letzten Neuerung, die nun auch in Deutschland zu haben aber wohl endgültig einen roten Kopf.

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Mit Upgrade 762 PS stark

Für einen Aufpreis von 10.600 Euro kann das „Ludicrous“-Update geordert werden (auch für gebrauchte Modelle). Voraussetzung dafür ist allerdings das Reichweiten-Uprade für nochmals 3.200 Euro, das die Batterie-Kapazität von 85 auf 90 kWh erhört. Lohn der insgesamt 13.800 Euro Aufpreis sind eine neue Systemleistung von 762 PS und eine Sprintzeit von 3,0 Sekunden, eine Viertelmeile-Zeit von 10,9 Sekunden und eine um 20 Prozent verbesserte Sprintzeit auf Tempo 250.

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BMW M5 und Co. kommen nicht mit

Wir fassen zusammen: Für 117.000 Euro bekommt man eine schicke Limousine mit Platz für Fünf (rückwärts berichtete Kindersitze im Kofferraum kosten Aufpreis), die den ganzen V8- und V12-Power-Konkurrenten die lange Nase zeigt und dazu noch mit einer weißen (oder grünen) Weste dasteht.

Eure Meinung ist gefragt

Und was sagt ihr zum Tesla Model S P85D mit „Ludicrous“-Update? Haut in die Tasten und schreibt uns einen Kommentar unter den Artikel. Und mir etwas Glück gewinnt ihr einen Tank-Gutschein in Höhe von 50 Euro – oder doch lieber eine volle Akkuladung?

2 Responses

  1. Dennis - Green-Motors.de

    @Alex Warum bitte vergleichst du den Model S mit einem Supersportler? Der Wagen ist eine Obere Mittelklasse, aber kein Sportwagen. Und der gute Sprint erklärt sich mit dem Elektromotor, der sein maximales Drehmoment sofort zur Verfügung stellt. Ein Verbrenner hingegen muss erst auf Touren kommen. Der neue Ferrari 488 GTB – der tatsächlich ein Supersportler ist – liefert sein max. Drehmoment von 760 Nm beispielsweise erst bei 3.000 Umdrehungen pro Minute. Der Tesla Model S dank E-Motor kann das vom Start weg. Später wird der Stromer „gedrosselt“, um schlicht die Batterie zu schonen und merh Reichweite zu bieten. Und ob nun die Masse in Bewegung ist oder nicht, Luft- und Rollwiderstand bringen irgendwann jedes Auto – egal Elektro oder Sportwagen – zum Stillstand, wenn nicht weiter Gas gegeben wird. Das nennt man glaube ich Physik…

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  2. Alex

    Das hört sich ja alles genial an, aber von 0-200 ist der wagen immer noch langsamer als die meisten Supersportler.
    Vielleicht könnt ihr mir das erklären, warum diese 2,2 Tonnen so schnell aus dem Stand losschießen, aber dann quasi gezügelt werden. Ich meine, dann ist die Masse ja schon in Bewegung und müsste eigentlich wie ein Gummiband abgehen, oder nicht?

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