„Ja, der Amarok ist schon ein cooles Teil. Könnte ich mir auch in meiner Garage vorstellen. Aber mal ehrlich, da gehört doch ein V6 rein, oder?“ – Mit dieser und ähnlichen Aussagen wurden wir bei jedem Artikel über den VW Amarok konfrontiert. Optik, Haptik und der hohe Nutzwert des Hanoveraner Pickups überzeugten schon immer, allein bei der Motorisierung blieben Wünsche offen. Doch damit ist jetzt Schluss. Ab sofort findet sich kein Vierzylinder mehr unter der Haube des über 5,20 Meter langen Edel-Packesels. Ein Dreiliter-V6-TDI in drei Leistungsstufen ersetzt den 2.0-Diesel. Angeboten wird der neue Selbstzünder mit 163 PS, 204 PS und 224 PS. Kombiniert werden kann mit Heck- oder Allrad-Antrieb, manueller Sechsgangbox oder Achtgang-Automatik sowie Single- oder DoubleCab.

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Wie üblich startet auch VW Nutzfahrzeuge zunächst mit der Topmotorisierung. Ab Oktober steht der VW Amarok 3.0 TDI mit 224 PS und maximal 550 Nm Drehmoment in den Ausstattungsvarianten Aventura und Highline beim Händler. Bestückt mit Allradantrieb 4MOTION, Achtgang-Automatik und jeder Menge Multimedia stehen die beiden Modelle für 55.370,70 Euro bzw. 49.742 Euro in der Preisliste. Beachtlich: Bis zu 193 km/h Topspeed soll der stärkste Amarok schaffen, den Sprint auf Tempo 100 in 7,9 Sekunden erledigen.

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Zu einem späteren Zeitpunkt nachgeschoben werden die Einstiegsmodell, die dann schon ab 30.606,80 Euro zu haben sind, also nur knapp 1.100 Euro teurer sind als der bisherige Zweiliter-TDI-Amarok. Wir finden, das klingt fair. Zumal der 2016er Amarok mit seinem V6-Aggeregat in seinem Segment ziemlich allein auf weiter Flur steht. Die Konkurrenz vertraut weiterhin auf Vierzylinder-Antriebe.

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Bei all dem Gerede über den neuen Motor darf man natürlich nicht vergessen, dass der Amarok vor allem eins ist … ein verdammt praktisches Auto. Auf seine Ladefläche passt eine Europalette, die zudem mit bis zu einer Tonne beladen sein darf.

Zugegeben, mit seinen 5,25 Meter Länge passt der Amarok in nicht viele Parkbuchten, aber hey…. Dank der großen Bodenfreiheit und dem Allradantrieb eröffnen sich ganz neue Parkmöglichkeiten.

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