Feuergefahr: Porsche tauscht Motoren beim GT3

Bereits Ferrari hatte vor einiger Zeit beim 458 Italia mit brandheißem Material zu kämpfen, nun betrifft es Porsche mit dem aktuellen 911 GT3 und schon breitet sich ein regelrechter Shitstorm über die Stuttgarter aus. Grund: Der Wagen fing plötzlich und ohne Vorankündigung Feuer. Daraufhin wurde den Besitzern empfohlen, ihren GT3 bis auf weiteres nicht mehr zu fahren. Andere Modelle sollen indes nicht betroffen sein.

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Derzeit werden alle bereits ausgelieferten 785 Fahrzeuge bei den Kunden abgeholt und in Werkstätten verbracht. Dort wird ein neuer Motor eingebaut. Die Ursache scheint gefunden: Eine fehlerhafte Pleuel-Verschraubung soll dazu führen, dass das Kurbelgehäuse beschädigt wird, Motoröl austritt und sich entzündet. Unter diesen Umständen war die Vorgehensweise von Porsche die einzig richtige und souveräne Reaktion, bevor größere oder gar Personenschäden entstehen konnten. Es scheint einzig verwunderlich, dass die Problematik nicht bereits bei den ausgiebigen Testfahrten erkannt und beseitigt werden konnte. Doch wie bei vielem gilt: Auch bei den Stuttgartern arbeiten nur Menschen. Und nur an ihnen liegt es jetzt, den Schaden zu begrenzen und ihn für die GT3-Besitzer wieder gut zu machen.

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