Nun ist es also offiziell: Auch der neue Porsche 911 GT3 RS knackt die Nordschleife in unter sieben Minuten. In amtlich verbrieften 6:56,4 Minuten scheuchte Porsche-Werksfahrer Kévin Estre den 520 PS starken Seriensportler durch die Grüne Hölle. Damit ist das neue Modell rund 24 Sekunden schneller als sein Vorgänger und nur etwa 10 Sekunden langsamer als der brutale Porsche 911 GT2 RS.

Der 29-jährige Estre begann die Rekordrunde um 11:40 Uhr bei optimalen äußeren Bedingungen: 14 Grad Celsius Luft- und 18 Grad Streckentemperatur. „Diese Runde war eine sensationelle Erfahrung für mich“, zeigte sich Estre begeistert, „vor allem in den schnellen Kurven und beim Bremsen ist der GT3 RS unglaublich nah dran an unserem Rennwagen GT3 R, was auch an der neuen Generation profillierter Straßensportreifen liegt. Auch der Motor des GT3 RS gefällt mir richtig gut. Bis zu 9.000 Umdrehungen pro Minute aus dem Sechszylinder fühlen sich fantastisch an. Der Klang ist ein Traum und das Drehmoment gewaltig“, so Estre abschließend.

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Der 911 GT3 RS (4,0-Liter-Boxer, 520 PS, 312 km/h Topspeed, 195.137 Euro) war mit speziell für den Trackday-Einsatz optimierten Michelin Pilot Sport Cup 2 R in den Dimensionen 265/35 ZR 20 (Vorderachse) und 325/30 ZR 21 (Hinterachse) bereift (erfüllt die Gesetzesvorgaben für die EU und die USA). Die Freigabe dieser Reifen umfasst den 911 GT3 RS und den 911 GT2 RS.

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