Porsche 911 GT3 RS: Angebliche Nordschleifen-Zeit von 7:20 min

Mit etwas Glück können wir uns bereits auf dem Pariser Autosalon im Oktober die Nase am neuen Porsche 911 GT3 RS plattdrücken. Schon seit Längerem dreht der wohl radikalste 911er seine Testrunden auf der Nordschleife (Video oben) und wird natürlich nochmals stärker und schneller als sein Vorgänger der 997 Baureihe. Wie schnell das 2015er Modell ist, will nun das Team von Zero2Turbo erfahren haben.

Angeblich soll der rund 500 PS starke und unter 1.400 Kg schwere 991 GT3 RS eine Nordschleifenzeit von 7:20 min. in den Asphalt gestanzt haben. Damit wäre er satte 7,0 Sekunden schneller als der GT3 RS 4.0 (997), der ebenfalls mit 500 PS angetreten war. Seinen direkten Vorgänger (mit 450 PS) lässt der Neue um ganze 13 Sekunden hinter sich. Und selbst den 620 PS starken Porsche 911 GT2 RS (997) kann der deutlich schwächere, ebenfalls heckgetriebene GT3 RS 991 fast einholen. Gerade einmal 2,0 Sekunden fehlen dem neu aufgelegten Tracktool. Ob es sich in allen Fällen um die komplette Runde von 20,8 Km oder um die verkürzte Runde mit GP-Anbindung handelt, ist nicht bekannt (bei keiner der Porschezeiten).

911-GT3-2013-(11)

Nur zur Erinnerung: Der neue 911 GT3 RS basiert auf dem aktuellen GT3, der mit einem 475 PS starken 3,8-Liter-Motor und einem Kampfgewicht von 1.430 Kg daherkommt (137.000 Euro). Der direkte Vorgänger des neuen GT3 RS (997) war für 148.000 Euro zu haben, hatte ebenfalls einen frei saugenden 3,8-Liter-Sechzylinder-Boxer im Heck, Heckantrieb und donnerte in 4,0 Sekunden auf Tempo 100. Schluss war bei 310 km/h. Der auf 600 Einheiten limitierte 911 GT3 RS 4.0 bekam eine Hubraumerweiterung auf 4,0 Liter, stellte damit 500 PS bereit und kam in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Der Topspeed des 178.000 Euro teuren RS 4.0 liegt ebenfalls bei 310 km/h.

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