Bei der NASCAR handelt es sich um einen riesigen Motorsportverband, welcher in Daytona Beach seinen Sitz hat. Im Prinzip bedeutet der Name, dass nur modifizierte Großserienfahrzeuge am Rennen teilnehmen dürfen, zumindest war das ursprünglich so der Fall.

NASCAR ist die Abkürzung für „Nation Association for Stock Car Auto Racing“. Die beiden Worte „Stock Car“ stehen dabei für Serienfahrzeug.

Die NASCAR Richtlinien sind sehr streng und nicht jeder kann daran teilnehmen. Mittlerweile dürfen nur noch fast gleiche Rennwagen am Rennen teilnehmen, diese müssen einen starken Gitterrohrrahmen besitzen. Außerdem ist das Antriebskonzept auf dem Stand wie zum Anfang der 70er Jahre. Verbaut ist ein V8-Motor mit einem 5,7 Liter großen Hubraum.

Insgesamt gibt es von der NASCAR 3 große Rennserien, welche landesweit betrieben werden. Darunter sind die Monster Energy NASCAR Cup Series, die Camping World Truck Series und die Xfinity Series. Natürlich gibt es zusätzlich auch noch in Mexiko und Kanada regional ausgetragene Rennserien.

Wetten auf NASCAR Motorsport

Die NASCAR Motorsportserie bietet neben der Formel 1 eine gute Option für spannende Wetten. Doch aufgrund des Play Off Systems sind Wetten auf einen Saisonsieger überhaupt nicht so einfach. Die Play Off Faktoren sollten Sie deshalb unbedingt beachten!

In Deutschland gibt es zudem seit einiger Zeit die so genannte Wettsteuer, die bei sämtlichen Sportwetten in Kraft tritt. Im Normalfall muss diese Steuer vom Wettenden entrichtet werden. Es gibt laut dem Portal www.wettsteuer.com jedoch auch eine Vielzahl von Buchmachern, welche diese Last für Ihre Kunden übernehmen. Was genau es mit der Wettsteuer auf sich hat, was der Verbraucher beachten sollte und welche Anbieter ohne Wettsteuer es gibt, erfahren Sie auf der o.g. Website.

Die Ursprünge von NASCAR

Vor etwa 100 Jahren war für Menschen die Herstellung und auch der Verkauf, sowie die Versendung von Getränken mit Alkohol verboten.

Deshalb gab es viele Schmuggler, welche in der Nacht Alkohol durch das Land fuhren. Es handelte sich in der Regel um selbsthergestellten Alkohol.

Um möglichst schnell durch das Land zu kommen und bei einer Verfolgungsjagd womöglich die Polizei abschütteln zu können, tunten die Schmuggler natürlich ihre Autos. Es gelang auch immer öfter dem Streifenwagen zu entkommen. Zusätzlich entwickelten die Fahrer waghalsige und spektakuläre Fahrmanöver um zum Beispiel einer Straßensperre entkommen zu können.

Nach einiger Zeit, hielten die Schmuggler am Wochenende diverse Autorennen ab.

Einer der Mechaniker, besaß eine Tankstelle und Werkstatt. Im Jahr 1936 wollte er die Stadt davon überzeugen, ein Stock-Car-Rennen zu veranstalten. Auf dem Daytona Beach Road Course sollte das Racing stattfinden.

Zwar gab es ein Preisgeld von etwa 5000 Dollar, aber insgesamt war es ein Minusgeschäft, am Ende waren 22000 Euro weg.

William Bill France, der Mechaniker, erkannte allerdings das große finanzielle Potential und organisierte für das Jahr 1938 ein weiteres großes Rennen. Weitere 3 Rennen fanden in den Jahren 1939 und 1940 statt. Als der 2. Weltkrieg dann im Jahr 1946 vorbei war, wurden mehrere kleine Rennsport-Organisationen mit unterschiedlichen Formaten gegründet.

1947 wurde dann die NASCAR-Serie gegründet und zwar am 14. Dezember des Jahres.

1994 dann begann der NASCAR Sprint Cup, den es auch noch heute gibt.

Heute ist die NASCAR Serie zu einer echten Größe gewachsen. Brian France ist ein bekannter Mann und der CEO von NASCAR, er musste sich seit er sein Amt trägt viel von den Fans anhören, denn es gab jede Menge Kritik. Viele Fans beschwerten sich, dass wichtige traditionsreiche Veranstaltungen nicht mehr stattfinden, darunter zum Beispiel die Southern 500 oder Darlington Raceway.

2004 wurde das Punktesystem verändert. Früher hatte man immer alle Punkte aus einzelnen Rennen aufsummiert. Der mit den meisten Punkten wurde dann der Meister. Mittlerweile gibt es ein Play-off-System. Das bedeutet, dass nach 26 Rennen die 10 besten Fahrer herausgesucht werden, diese müssen dann den Sieg untereinander ausfahren. Gleichzeitig wurde die stärkste Rennserie von NASCAR in Nextel Cup umgetauft. Dadurch wurde Winston ersetzt, welcher ein langjähriger Seriensponsor war.

In der heutigen Zeit besitzen die NASCAR-Fahrzeuge kaum noch Unterschiede zueinander und sind weitestgehend standardisiert. Mit Serienfahrzeugen hat das eigentlich nicht mehr viel zu tun. Alleine durch das Aufkleben von fahrzeugspezifischen Elementen wird die Seriennähe erzeugt, dabei handelt es sich zum Beispiel um Scheinwerfer oder andere Teile. Deshalb steht die NASCAR seit Jahrzehnten immer wieder unter Kritik und muss sich so einiges anhören lassen.

Das ist jedoch nicht alles warum viele Fans angefangen haben zu meckern. Es gibt zum Beispiel noch die Tatsache, dass 2007 zur Saison, die Anzahl der Teilnehmer die am Ende am Chase teilnehmen können, auf 12 Fahrer erhöht wurde. Dies bedeutet, dass nun 12 statt 10 Fahrer den Sieg am Ende unter sich ausfahren. Es gibt böse Zungen die behaupten, dass dies nur eingeführt wurde, da Matt Kenseths 2003 den Meistertitel holte, er sollte mit dem neuen Play Off System diskreditiert werden. Matt Kenseths holte den Meistertitel mit nur einem Sieg!

Nextel und Sprint schlossen sich im Jahr 2008 zusammen und nannten die ganze Sache dann Sprint Cup. Mittlerweile heißt das Play Off System deshalb „Chase for the Sprint Cup“.

Bekannte NASCAR Todesfälle

Mittlerweile ist die NASCAR-Rennserie zu einer echten Größe herangewachsen. Es gibt so viele große Rennen und die NASCAR-Serie gilt als eine der größten Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt.

Natürlich gibt es auch immer wieder große Unfälle und Massenkarambolagen. Sie gehören zum Alltag der NASCAR-Rennen dazu. Der Tod scheint hier ebenfalls an der Tagesordnung zu sein. Regelmäßig sterben junge Fahrer bei den Rennen.

Zum Beispiel wurde im Februar 2001 Dale Earnhardt mit einer sehr hohen Geschwindigkeit seitlich gerammt und eingequetscht. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Dale Earnhardt galt als regelrechte NASCAR-Legende und so war die Trauer natürlich groß. Doch trotz des schlimmen Schicksals von Earnhardt, konnte die NASCAR einen Gewinn daraus ziehen. Denn Earnhardt war der erste Fahrer, der bei einer Liveübertragung starb. Das Rennen war im nationalen Fernsehen zu sehen und so konnte der tragische Unfall in Echtzeit mitverfolgt werden. Millionen Menschen sahen den Tod von Dale Earnhardt beim NASCAR-Rennen.

Natürlich war er viele Wochen und Monate nach dem Unfall noch auf vielen Magazinen, Shirts, usw. zu sehen. Diese wurden millionenfach verkauft.

Es gab immer wieder Tote bei der Rennsportserie. Selbst im Training passieren solche Unfälle. Zum Beispiel als Paul Dana im Training mit Ed Carpenter einen Unfall hatte und daraufhin im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Trotzdem fand das Rennen anschließend statt, denn die Fans wollten unbedingt die Show sehen. Der Tod wird also auf die leichte Schulter genommen und gehört zum Rennalltag dazu. Indy-Car Teameigner A.J. Foyt sagte zu dem Tod achselzuckend: „Solche Dinge passieren eben.“

Der Tod gehört also schon zur Show und wird von den Managern mit einberechnet. Er ist also ein kalkuliertes Risiko der NASCAR-Serie.

Wissenswertes zu den Rennwagen der NASCAR-Serien

Bei den Rennwagen handelt es sich um sehr stark motorisierte Fahrzeuge, welche einen Rohrrahmenchassis und eine dünne Metallverkleidung besitzen. Die Autos werden über das Hinterrad angetrieben. Es sind stark reglementierte V8-Motoren verbaut, welche mit der Hilfe einer elektrischen Saugrohreinspritzung arbeiten. Mittlerweile handelt es sich hierbei um 5,9 Liter Hubraum. Der Motor wird über Stößel, Stoßstangen und Kipphebel betätigte Ventile angetrieben.

Es wurden sogar bis zum Jahr 2012 Vergaser eingesetzt, allerdings war die Technik zu veraltet, denn die Motorentechnik war auf dem Stand der 1960er Jahre. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um echte PS-Monster, sie besitzen aufgrund der mittlerweile modern eingesetzten Technik und bester Materialien 850 PS, was 625 kW entspricht. Doch damit alle die gleiche Chance haben, wird die maximale Leistung mittels Luftmengenbegrenzer etwas reduziert, so dass alle Fahrzeuge nur 725 PS zur Verfügung haben.

Seit dem Jahr 2007 wird außerdem unverbleiter Kraftstoff eingesetzt.

Die Autos wirken altmodisch, beinhalten allerdings mittlerweile die modernste Technik. Dazu zählt zum Beispiel die Kraftübertragung, diese geschieht konventionell mit der Hilfe eines handgeschalteten Vierganggetriebes, welches die Kraft unsynchronisiert auf die Hinterräder überträgt. Bei vielen Fahrzeugen wurden mittlerweile quer eingebaute V6-Motoren verwendet, welche die Frontachse antreiben und über ein Automatikgetriebe arbeiten.