Bereits beim Vorgänger Viano Marco Polo hatte der Camping-Spezialist Westfalia seine Finger im Spiel. Nun hat Mercedes das Know-How der Traditionsfirma aus Rheda-Wiedenbrück erneut in Anspruch genommen und bläst mit dem neuen Marco Polo, der auf den Zusatz „Viano“ verzichtet, zum Angriff auf den VW T5 California.

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Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die bis zurück zum T2 zurück ebenfalls gemeinsam mit Westfalia gebaut wurden, ist der T5 California eine ganze Eigenentwicklung von VW. Umso gespannter wird die Neuauflage des Mercedes Marco Polo erwartet.

Wie der Viano allgemein soll auch der Marco Polo luxuriös daherkommen – und seine Insassen mit sämtlichen technischen Highlights verwöhnen. Äußerlich so gut wie unverändert, verstecken sich die wahren Qualitäten des Marco Polo im Innenraum: LED-Lichttechnik und die Zweiersitzbank hinten mit elektrisch individuell einstellbarer Rückenlehne und pneumatisch aufblasbaren Seitenwangen, die automatisch erkennen, ob eine Sitz- oder Liegeposition gewünscht ist, sollen für höchsten Reisekomfort sorgen.

Das dank eines überarbeiteten Gelenksystems deutlich mehr Raum bietende Aufstelldach bietet wie gehabt Platz für zwei weitere Passagiere und wartet mit einer Kaltschaummatratze und punktelastischem Lattenrost auf. Auf Wunsch ist das Dach auch elektrisch aufstellbar. Helle Farben an Einrichtung und Gestühl sowie der Fahrzeugboden in „Yachtoptik“ runden das wohnliche Gefühl ab. Die Küchenzeile mit zweiflammigem Herd und 40-Liter Kompressor-Kühlschrank ist obligatorisch. Diverse Sicherheits- und Assistenzsysteme gibt es obendrein und werden vom Viano übernommen.

Ebenso die Motoren: Der Kunde hat zunächst die Wahl zwischen den drei bekannten Vierzylinder-Dieselmotoren, die mit 136, 163 und 190 PS zu haben sind. Mit 1,98 Metern Höhe sind Tiefgaragen weiterhin kein Thema und mit 5,14 Metern Länge sollte auch die Parkplatzsuche einigermaßen stressfrei möglich sein. Die Preise beginnen bei rund 51.500 Euro.

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