Wir müssen gestehen, die Marke Dopfer hatten wir aktuell nicht so wirklich auf dem Zettel. Was schade ist, denn die Modelle der bereits seit 25 Jahren am Markt beständigen Firma solle bereichern selbigen ungemein. Neben wir etwa den Dopfer 422 A, den man erst kürzlich auch auf der CMT in Stuttgart unter die Lupe nehmen konnte.

Die großzügige Heckrundsitzgruppe des rund 6,80 Meter langen Alkovenmodells soll zum geselligen Beisammensein genauso einladen, wie zu einem ruhigen Abendessen zu zweit. Sie prägt diesen Grundriss und lässt sich bei Bedarf auch zum zusätzlichen Bett umbauen. Über der Sitzgruppe findet man Stauraum in den Oberschränken. Geschlafen wird im Längsalkoven. Das Froli-Lattenrostsystem soll dabei in Verbindung mit einer Kaltschaummatratze hohen Schlafkomfort bieten. Der Härtegrad der Matratze ist bei der Bestellung natürlich individuell wählbar. Erreichbar ist dieses Bett über eine Treppe, die bei Nichtgebrauch platzsparend zur Seite geklappt wird. Links und rechts unter dem Bett befindet sich jeweils ein großer Kleiderschrank.

Im Anschluss an den Längsalkoven befindet sich auf der Fahrerseite der Badbereich mit Waschbecken und Thetford-Cassetten-Toilette. Vom Bad aus gelangt man in die mit einer Haushaltsduschtrennwand ausgestattete Dusche.

Zwischen Badbereich und Heckrundsitzgruppe befindet sich der erhöht stehende Kompressorkühlschrank mit einem darunterliegenden Auszug für Schuhe, darüber der Platz für den schwenkbaren TV-Flachbildschirm. Auf der Beifahrerseite schließt sich an die Sitzgruppe die Küche mit 3-Flamm-Kocher und Spüle, Schubauszügen für Küchenutensilien, Vorräte, Flaschen und Mülleimer an.

Drei Ausstellfenster und das optional lieferbare Seitz Heki dürften den Wohnbereich mit ausreichend Licht erfüllen und ermöglichen den, bei Heckrundsitzgruppen-Fahrzeugen so geschätzten, Rundumblick. Ein Fenster und eine Ventilatordachhaube im Küchenbereich sorgen für ausreichend Belüftung beim Kochen. Die Ventilatordachhaube im Bad kann optional auch durch ein Fenster ergänzt werden. Im Alkoven sorgen zwei Ausstellfenster für Frischluft und Querbelüftung.

Die Möbel im Dopfer 422 werden laut Hersteller in „Schreinerqualität“ gefertigt und neben Erle mit weiteren Dekoren zu haben. Auch die Polster an der Sitzgruppe werde in vielen verschiedenen Mustern und Materialien angeboten. Die Tanks für Frischwasser, Abwasser und optional Fäkalien werden ebenfalls von Hand gefertigt und frostsicher verbaut. Ebenfalls serienmäßig mit an Bord sind eine Druckwasseranlage und Armaturen in Haushaltsqualität für Küche und Bad.

Für ausreichend Wärme im Winter und für Warmwasser zum Duschen sorgt eine Alde Warmwasserheizung (Gasbetrieb). Die Gasversorgung erfolgt über einen 80-Liter Gastank.

Auf einem Steuer- und Kontrollpanel mit integriertem Batteriecomputer hat man sämtliche Füllstände und Verbräuche im Blick. Das 220 V-Ladegerät und der Ladebooster für die optimale Ladung während der Fahrt, sollen für ausreichend Stromvorrat sorgen. Die gesamte Innenbeleuchtung wird mit stromsparenden LED-Leuchten ausgeführt.  Ergänzungen der Elektroanlage durch größere Batteriekapazitäten sind selbstredend möglich.

Die Kabine des 422 A wird in GFK-Sandwichbauweise gefertigt, sie ist selbsttragend und mit einer Wandstärke von 40mm gegen Hitze und Kälte gut isoliert. Die Lackierung der Kabine erfolgt nach Kundenwnsch. Die Heckgarage – geeignet für zwei Fahrräder –  und der große Außenstauraum im vorderen Bereich des „Kellers“ sind durch zwei seitliche Stauraumklappen im Heckbereich und eine Klappe vorne auf der Fahrerseite erreichbar.
als Basis dient dem Dopfee 422 entweder der Mercedes Sprinter oder  der Iveco Daily. Bei diesen Basisfahrzeugen sind alle vom Hersteller lieferbaren Sonderausstattungen (soweit technisch möglich) gegen Aufpreis bestellbar.

Zu haben ist der Dopfer 422 A auf Sprinterbasis für rund 170.000 Euro. Wer sich für den Iveco als Basis entscheidet, muss mit etwas 183.000 Euro rechnen.

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