Wettrennen besaßen immer schon einen sehr großen Reiz und dabei gilt die Formel 1 nach wie vor als absolute Königsklasse. Nicht zu übersehen ist aber die steigende Beliebtheit der E-Formel, also der Rennklasse, die nachhaltig auf Elektromotoren setzt, was deutlich nicht zu Lasten der Geschwindigkeit geht. Viele Stimmen sprechen deshalb auch schon davon, dass die Formel E irgendwann der Formel 1 den Rang ablaufen könnte. Ist das denkbar und welche Gründe könnten dafür sprechen? Einige Gedanken werden im Folgenden zu diesem Thema für die E-Formel geäußert, die durchaus zeigen, dass die Formel 1 nicht unangefochten an der Spitze des Rennsports stehen dürfte.

Mehr Spannung als Hamiltons Alleingänge

CanAm
Während die Formel 1 immer wieder so gut wie nur von Lewis Hamilton beherrscht wird, überzeugt die E-Formel Serie durch viel mehr Abwechslung, was die Führungspositionen angeht. So gab es bisher vier Saisons in der Formel E und dabei auch vier verschiedene Weltmeister, was deutlich macht, dass dort die Spannung derzeit sehr viel größer ist als in der Formel 1 und das Spannung einen großen Teil solcher Wettkämpfe ausmacht, könnte das auch ein Grund dafür sein, weshalb die E-Formel der Formel 1 auf kurz oder lang den Rang abläuft. Die Spannung ist auch auf die hohe Kreativität und immer wieder aufkommende Innovationen für noch bessere Leistungen und Geschwindigkeiten. Gerade wo man sich erst in der fünften Saison befindet, ist dabei noch viel Luft nach oben, sodass alles noch sehr große Steigerungen erfahren dürfte und somit noch mehr Begeisterung entsteht. Interessante Highlights und die Spannung fördernde Methoden sorgen auch jetzt schon für ein Plau an Attraktivität. So gibt es einen Hyperboost, wo die Motoren der jeweiligen Autos mit mehr Energie versorgt werden, wenn bestimmte Zonen durchfahren werden. Zudem können bei dem so genannten Fanboost die Fans im Internet vor den Rennen ihre Lieblingsfahrer bestimmen und die drei beliebtesten Fahrer erhalten ebenfalls mehr Energie für das Rennen. Für ein attraktiveres Rennen wurde auch die neue Regel eingefühlt, dass es keine feste Rundenzahl gibt, sondern immer 45 Minuten plus zusätzlich noch eine Runde gefahren werden, sodass zeitlich immer relativ sicher absehbar ist, wann ein Rennen zu Ende ist.

Der Weg zu vielen, und vor allem jungen Fans

Die Formel E gewinnt vor allem unter jungen Menschen ein hohes Maß an Beliebtheit, was für die Zukunft immer mehr Anhänger verspricht, wodurch auch ein Vorteil gegenüber der Formel 1 entstehen könnte. Hier wird vor allem auch das Internet einbezogen, um die Anhänger zu begeistern. So gibt es eine Absprache mit Youtube, dass dort die Rennen live gestreamt werden können. Zudem erfolgt die Präsentation der Rennen durch den Influencer und Rapper KSI. Gleichzeitig sorgen auch prominente Beteiligte dafür, dass die Massen angelockt und von dieser neuen Rennklasse begeistert werden. Dazu gehören zum einen schon vorher bekannte Rennfahrer wie Felipe Massa oder auch Nelson Piquet Jr. – Fernando Alonso soll auch schon im Anflug sein – oder zum Beispiel auch der Schauspieler Leonardo DiCaprio, den selber das Fieber gepackt hat, weshalb er Miteigentümer eines Rennstalls ist. Das Fieber bei den Fans greift auch immer weiter in den Bereich der Sportwetten über, wo immer mehr Menschen auch Wetten auf die Formel E abgeben möchten. Um das beste Portal für genau diese Sportwetten zu finden, eignet sich ein Besuch auf Plattformen wie Sportwetten.org mit vielen Informationen und Vergleichsmöglichkeiten.

Attraktive Rennen bis mitten in die Stadt

Die Antriebsart Elektro statt die unglaublichen Massen an Kraftstoff in der Formel 1 sorgen für einen weiteren attraktiven Vorteil. Denn diese nachhaltige Form des Antriebs ermöglicht es auch, an sehr viel mehr Orten auf die Strecke zu gehen. So war das Gastspiel der Formel E in Brooklyn das allererste Rennen, was jemals mitten in New York stattfinden konnte. Neben New York finden die Rennen zudem in Riad (Saudi-Arabien), Marrakesch (Marokko), Santiago de Chile (Chile), Mexiko City (Mexiko), Hongkong, Sanya (China), Rom (Italien), Paris (Frankreich), Monte Carlo (Monaco), Berlin (Deutschland) und Bern (Schweiz) statt. Viele dieser Städte wären für die Krafstoff-Boliden der Formel 1 unmöglich, sodass auch hier ein großer Vorteil der E-Formel besteht.

Die Teams und Fahrer der E-Formel

Die Vielfalt der Teams und Fahrer ist auch ein Zeichen für die Attraktivität dieser Rennklasse. Insgesamt starten elf Teams mit 22 Fahrern aus elf verschiedenen Nationen. Dabei stammen mit fünf Fahrern die meisten aus Großbritannien, gefolgt von Brasilien mit vier Fahrern, drei Startern aus Deutschland, jeweils zwei Vertreter aus Belgien und Frankreich sowie jeweils ein Fahrer aus den Niederlanden, aus der Schweiz, aus Neuseeland, Argentinien, Italien und Portugal. Für das Team Envision Virgin Racing fahren der Brite Sam Bird und der Niederländer Robin Frijns, während die Fahrzeuge vom Panasonic Jaguar Racing Formula E Team vom Brasilianer Nelson Piquet Jr. und dem Neuseeländer Mitch Evans gesteuert werden. Ebenfalls aus Brasilien geht Luiz Felipe Nasr für das Team Geox Dragon zusammen mit dem Argentinier José Maria López an den Start. Das Team Audi Sport ABT Schaeffler beschäftigt mit Lucas Di Grassi ebenfalls einen brasilianischen Fahrer neben dem Deutschen Daniel Abt. Der Brite Oliver Turvey startet zusammen mit dem Franzosen Tom Dillmann für das NIO Formula E Team, während das Team Techeetah den Franzosen Jean-Eric Vergne und den Deutschen André Lotterer ans Steuer setzt. Das Venturi Formula E Team bringt den Brasilianer Felipe Massa und den Italienier Edoardo Mortara auf die Strecke. Bei Nissan e.dams fahren der Schweizer Sébastien Buemi und der Brite Oliver Rowland. Das nächste Team nennt sich HWA Racelab und beschäftigt die Fahrer Gary Paffett aus Großbritannien sowie Stoffel Vandoorne aus Belgien. Der Brite Alexander Sims und der Portugiese Félix da Costa fahren für BMW I Andretti Motorsport und nicht zuletzt geht auch das Mahindra Racing Formula E Team an den Start und zwar mit dem Belgier Jérôme D`Ambrosio und dem deutschen Fahrer Pascal Wehrlein.