Diebstahlschutz – So schützen Sie Ihr Auto

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Mobilität spielt im Beruf wie auch im Privatleben eine enorme Rolle, sie wird oftmals vorausgesetzt und ist ein zentrales Element des Alltags. Deutschland, als Mutterland des Autos, weist das dichteste Fernstraßennetz der Welt auf. Im Falle eines Unfalls oder eines Diebstahls wird diese Mobilität massiv eingeschränkt, was mit zusätzlichen Kosten und insbesondere erhöhtem Zeitaufwand einhergeht. Dieser Beitrag widmet sich der Frage, inwiefern Autobesitzer ihr Fahrzeug effektiv vor Diebstahl schützen können.

Mehrere Faktoren können entscheidend sein

Diebe bevorzugen gewisse Marken und Modelle, die sie in Drittländern mit hoher Wahrscheinlichkeit absetzen können. Nach Angaben des GDV, des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., gehören Modelle von VW, BMW und Audi mit großem Abstand zu den begehrtesten Zielen. Nimmt man nun die Kriminalstatistiken der Länder zur Hand, so zählt die Kombination aus Fahrlässigkeit des Eigners und mangelnde Sicherung am Auto selbst zu den wesentlichen Ursachen eines Diebstahls. Durch technische Innovationen haben sich in den letzten Jahren einige Systeme entwickelt, die als Diebstahlschutz in Frage kommen.

  • Als mechanische Sicherung gilt die Parkkralle, ein am Vorderrad angeschlossener, massiver Stahlbügel, zu den wirksamsten Schutzmaßnahmen. Es empfiehlt sich bei längerer Abwesenheit beziehungsweise dann, wenn es sich um mäßig gesicherte Gebrauchtwagen handelt. Zusätzlich sollte eine Sicherung von Türen und/oder Kofferraum durch sogenannte Bolzenriegelschlössererfolgen.
  • Für den täglichen Gebrauch eher geeignet ist die Gangschaltungssperre, welche fest im Fahrzeug montiert wird. Hierdurch wird der Schalthebel blockiert, womit ein Diebstahl zumindest wesentlich erschwert wird.
  • Als elektronische Sicherungsmaßnahme hat sich der Gebrauch eines Ortungssystems bewiesen, welches eine wesentliche Funktion auch beim Wiederauffinden gestohlener Fahrzeuge erfüllt. Moderne Ausführungen, wie sie etwa vom Dienstleister InFleet entwickelt werden, weisen zudem eine aktive Diebstahlschutzfunktion auf.

Das System nutzt das sichere GPS und wird vor allem zum Flottenmanagement bei Dienstleistungsunternehmen oder Transportunternehmen verwandt. Man greift hier auf weltweites Kartenmaterial zurück, wodurch Effizienzsteigerungen möglich werden.

Fazit:

Je nach dem, welche Fahrzeugklasse oder Anzahl es zu schützen gilt, eignen sich unterschiedliche Methoden. Die zunächst genannten mechanischen Sicherungen bieten im Alltag eine gute Grundlage. Aufgrund der digitalen Vernetzung, die auch in der Fahrzeugelektronik eine immer größere Bedeutung einnimmt, kann aber nur die Kombination mit elektronischer Sicherung eine allumfassende Grundlage darstellen. Insbesondere dann, um auch gestohlene Fahrzeuge wieder ausfindig machen zu können.

Bildquelle: Autodiebstahl © juefraphoto – Fotolia.com

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