Zack, und schon wieder haben wir November. Noch rund einen Monat haben die meisten Autofahrer also Zeit, sich nach einer neuen KFZ-Versicherung umzusehen, ihre aktuelle Versicherung zu kündigen und sich für einen neuen Anbieter zu entscheiden – vorausgesetzt natürlich, sie sind mit ihrer aktuellen Versicherung unzufrieden oder wollen schlicht Geld sparen. Vor allem letztgenannter Punkt dürfte für viele der ausschlaggebende sein. Schließlich sind bei einem Versicherungswechsel durchaus mal bis zu eine paar hundert Euro Ersparnis drin. Wie das sein kann? Nun, je nach Versicherung kommen zu den bekannten Faktoren wie Schadensfreiheitsklasse, Fahrzeugtyp und dem Zulassungsbezirk noch Variablen hinzu, die längst nicht jeder auf dem Zettel hat. Steht der Wagen etwa in einer Garage, wird der Wagen weniger als 10.000 Kilometer im Jahr bewegt oder akzeptiert der Versicherte eine Autoversicherung mit Werkstattbindung? Diese Faktoren können für eine Ersparnis von bis zu 60 Prozent sorgen. Doch zu welchem Anbieter soll man wechseln? Das Angebot aus regionalen und überregionalen Versicherungen ist riesig und zumindest wir haben wenig Lust noch die Zeit dazu, uns stundenlang durchs Angebot zu wühlen – auch wenn das heutzutage natürlich deutlich schneller geht also vor dem Internet-Zeitalter.

An dieser Stelle treten Vergleichsportale auf den Plan. Sie bündeln die Angebote des Marktes und machen sie vergleichbar. Um für jeden das „richtige“ Angebot herausfiltern zu können, werden im ersten Schritt jede Menge Parameter abgefragt. Die Liste der zu beantwortenden Frage, die etwa Verivox.de aufruft, hat sich gewaschen. Doch nur so kann am Ende ein wirklich fundiertes Ergebnis stehen. Wir haben das Angebot einmal durchgespielt und konnten in der Tat einen überaus beachtlichen Preisunterschied festmachen. Am Beispiel des BMW M3 E46 verlangte die günstige Versicherung rund 500 Euro, der Spitzenreiter veranschlagte fast 1.700 Euro/Jahr. Im Extremfall könnte man dank dieses Vergleichsportals also stramme 1.200 Euro sparen.

Ach ja, natürlich sind solche Vergleichsportale kostenlos. Sie finanzieren sich aus den Abschlüssen, die nach dem Vergleich durch den User gemacht werden.