Der Titel ist kein Fehler. Sie haben richtig gelesen. Opel folgt seiner Werbestrategie bedeutende gesellschaftliche Werte zu ehren und möchte an die Wichtigkeit des Muttertags erinnern. Dies könnt der Erfolgskonzern kaum besser tun als mit einem herzerwärmenden Videoclip, in dem es um grenzenlose Liebe geht. Er reißt mit, regt zum Nachdenken an und lässt sentimentale Gefühle hochkommen. Damit entspricht er dem Zeitgeist und wertet die Marke Opel geschickt auf.

Liebe ohne Grenzen

Es gibt viele Möglichkeiten, einen geliebten Menschen zu ehren. Zum Muttertag werden besonders gern Blumensträuße, Pralinen, Wellnessanwendungen oder gar Diamanten verschenkt. So manch einer meint, je teurer das Geschenk, je höher ist der Liebesbeweis zu bewerten. Doch dies stimmt nicht so ganz, was insbesondere Personen mit geringem finanziellem Polster glücklich stimmen dürfte. Materielle Dinge erfreuen den Beschenkten zweifelsohne, aber es geht noch besser. Wie dies gelingen kann, zeigt Opel mit seinem Werbeclip Herzsprung. Ein erwachsener Sohn überwindet für seine Mutter, die weltbekannte Ex-Primaballerina Vivien Bridson, die Angst vorm Fallschirmspringen. Er überschreitet damit eine bedeutende persönliche Grenze und erfüllt der alten, gehbehinderten Dame somit durch einen gemeinsam durchgeführten Tandemsprung den Wunsch nach Abenteuer. Der Werbeclip endet mit einem inspirierenden Ausspruch: „Sie hat Dir das Leben geschenkt. Schenk Du ihr diesen Tag.“

Der neue Opel-Werbeclip: (fast) autofreie Zone

In dem neuen Werbeclip von Opel geht es nicht um Autos, wie es sonst häufig der Fall ist. Der Verbraucher wird nicht über revolutionäre Abgaswerte und andere Vorzüge eines aktuellen Automodells informiert. Stattdessen tritt der Wagen in den Hintergrund. Ein Opel ist lediglich in einer kurzen, unbedeutenden Frequenz zu sehen. Der Hauptdarsteller fährt mit ihm zu Flugplatz. Obgleich der Werbefilm nahezu autofreie Zone ist, geht er indirekt um Autos der Marke Opel. Sie sollen für einen Typ von Mensch stehen, der wichtige Werte nicht ignoriert. Er schreitet mit offenen Augen durch die Welt, ist mutig und hat Herz. Damit wird der Werbeclip „Herzsprung“ zum Nachfolger Opels Kampagne „Umparken im Kopf“, in der ein deutliches Zeichen gegen Vorurteile gesetzt wird. In Zeiten der Ellbogengesellschaft treffen diese Werbebotschaften den Nerv vieler Menschen. Solch eine Werbung erwärmt das Herz, macht Hoffnung und reißt letztlich mit.

Was machen Sie am 8. Mai?

Der rührende Werbefilm von Opel regt zum Nachmachen an. Aus diesem Grund stellt Opel zudem einem Glücklichen einen kostenfreien Wagen zur Verfügung, um den Muttertag noch besser planen zu können. Doch auch wer dieses Glück nicht hat, wird sich dank des gefühlsgeladenen Clips Gedanken machen, wie sich der Tag am besten verbringen lässt. Ein Picknick im Grünen? Ein Grillen am Baggersee oder ein gemeinsamer Shoppingtrip? Die Möglichkeiten sind vielfältig und müssen längst nicht so adrenalingeladen sein wie im Werbevideo. Immer geht es darum, ein Muttertagprogramm zu finden, was optimal zur eigenen Mutter passt. Wer glaubt, er folgt damit nur einer Idee der Werbeindustrie, der täuscht sich. Bereits die alten Griechen und Römer verehrten Muttersymbole aus gutem Grunde. Sie stehen für Fruchtbarkeit und das Leben an sich. Somit geht der Ursprung des Muttertags nach Auffassung von Historikern in weite Vergangenheit zurück. Durch die Frauenbewegung der Engländer und US-Amerikaner ist er Ende des 19. Jahrhunderts erneut aufgegriffen worden. Schließlich fand sich für ihn ein fixer Tag: In Deutschland ist es der zweite Sonntag im Mai und damit der 8. Mai im Jahr 2016. Nicht vergessen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.