René Rast hat trotz einer ganzen Reihe unglücklicher Zufälle und technischer Defekte auf dem Lausitzring die Führung beibehalten. Und das obwohl ihm der Streckenverlauf an sich überhaupt nicht gefällt. Letztes Jahr hatte sich der Fahrer auf dem Hochgeschwindigkeitskurs, der etwa 4,5 Kilometer lang ist, überschlagen und beim diesjährigem Rennen gab es technische Probleme. Trotzdem bleibt René Rast die absolute Nummer 1 der DTM und hat sich seinen fünften Saisonsieg geholt.

Mit einem Lächeln und strahlendem Gesicht, sagte er nach dem Rennen: „Das ist mein Friedensangebot an den Lausitzring.“

Auch das Team, welches hinter dem Audi-Piloten steht, hatte ganze Arbeit geleistet und bis in die frühen Morgenstunden an dem Fahrzeug geschraubt, um alle defekten Teile auszutauschen. Unter anderem war die Servolenkung ausgefallen, weil es einen Fehler in der Elektronik des Fahrzeugs gab.

Rast hatte neben den technischen Problemen, auch noch den Unfall vom letzten Jahr im Kopf, daher fuhr er vorsichtiger als sonst. Die Strecke war ihm nicht ganz geheuer, aber zum Glück bewahrheiteten sich die Ängste nicht und René Rast fuhr entspannt und ohne weitere unglückliche Zufälle, als erster durch die Ziellinie.

Der 32-jährige war unglaublich glücklich, dass alles gut verlaufen ist und er beim 500. DTM-Rennen seinen 5. Saisonsieg holte.

Insgesamt konnte er auch sehr entspannt an das Rennen herangehen, denn immerhin hatte er mehr als 20 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung. Sein Markenkollege Nico Müller lag diese Punktzahl hinter ihm und deshalb ging René Rast mit einem hohen Maß an Selbstvertrauen an das Rennen heran. Aufgrund der vielen unglücklichen Zufälle, hatte er dennoch eine gehörige Portion Respekt.

In einem Interview sagte er: „Sicherlich gab es im letzten Jahr die volle Punktzahl auf dem Nürburgring, aber man hat am Samstag gesehen, was passieren kann.“

Der Markenkollege Müller hatte den Ausfall von Rast komplett genutzt, er feierte in einem Rennen den zweiten Saisonsieg und die Spannung stieg wieder ordentlich an.

Doch beim letzten Rennen, verpasste Müller den Start und Rast holte sich den Sieg.

„Ich bin mit einem blauen Auge und 18 wichtigen Punkten davongekommen“, sagte Müller.

Marco Wittmann, der Meister von 2014 und 2016, hat aufgrund der großen Punktedifferenz praktisch keine Möglichkeit mehr, den Meistertitel 2019 zu holen. Dennoch nimmt er mit großem Enthusiasmus an den Rennen teil, auch wenn Rast und Müller die ersten beiden Plätze für sich fast bombensicher eingenommen haben. Nach 14 von 18 Rennen, liegt Wittmann mit einem deutlichen Punkteabstand zu Müller und Rast auf Platz 3.

Viele setzen noch auf Marco Müller, die Quoten stehen noch gut, obwohl es eher unwahrscheinlich ist, dass er sich den Gesamtsieg am Ende holt. Online kann man bei verschiedenen Wettanbietern sein Gebot abgeben. Viele Leute haben gute Erfahrungen mit bet-at-home gemacht. Der Wettanbieter bedient aktuell 20 verschiedene Sportarten. Das Besondere ist hier, dass das Angebot in den einzelnen Sportarten sehr tief gehend ist. Im Bereich des Motorsports sind Wetten auf die Formel 1, NASCAR, WRC, MotoGP und Supercars möglich. Darüber hinaus verfügt bet-at-home für Interessierte auch über ein eigenes Onlinecasino.

Probleme gab es auch auf dem Norisring

Der talentierte Audi-Pilot René Rast, hatte nicht nur auf dem Lausitzring mit einigen Problemen zu kämpfen, schon auf dem Norisring offenbarte sich die Pechsträhne.

Doch Rast kämpfte sich vom letzten Platz zum Sieg vor. Er hatte zu Beginn leider einen unglücklichen Start.

Nico Müller startete kurz vor Rast und war schnell an der Spitze, sein Markenkollege Rene Rast hingegen, würgte seinen Audi ab und musste ihn neu starten. Woraufhin sich der Vize-Meister leider einen Augenblick später auf dem letzten Platz befand.

Runde für Runde arbeitete sich Rast wieder an die Spitze und gewann den Norisring am Ende doch noch!

Pannen gab es die ganze Zeit während der Saison

Rene Rast führt eindeutig mit einem deutlichen Punktevorsprung vor Nico Müller, doch die Distanz wäre alleine von der Wertung her, noch viel größer, wenn die zahlreichen Pannen im Laufe der Saison nicht gewesen wären. Der Titel ist ihm trotzdem gewiss, den wird ihn dieses Jahr wohl kaum ein Fahrer noch nehmen können. Rene führt nicht nur punktemäßig, sondern ist auch allgemein betrachtet ein so guter Fahrer in dieser Saison, dass die Konkurrenz kaum an ihn herankommt, so dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit die nächsten Rennen gewinnen wird, außer es kommt zu weiteren Problemen.

Sowohl in Hockenheim, als auch auf dem Lausitzring und in Zolder, war Rast sehr weit Vorne mit dabei, als er mit technischen Defekten zu kämpfen hatte. Die 3 Ausfälle in diesem jahr, haben ihn viele Punkte gekostet. Insgesamt hätte er 50 Punkte mehr haben können, trotzdem ist er die Nummer 1 der DTM und was die Punkte betrifft in Führung. Das ist eine beachtliche Leistung und das Team ist stolz darauf, so einen talentierten Fahrer zu haben.

Laut einigen Berechnungen, hat Rene 47 Punkte nur wegen technischer Probleme verloren.

Bei seinem Ausfall in Zolder, wegen technischen Problemen, hätte er zum Beispiel deutlich mehr Punkte abstauben können. Bei diesem Rennen ist der Turbolader des Fahrzeugs ausgefallen.

Auch in Hockenheim war ein Sensor das Problem, dieser löste sich aufgrund von den Vibrationen die beim Fahren mit dem schnellen Auto entstehen. Hier hätte Rene Rast sich den zweiten Platz locker geholt, dadurch dass er aber ausgefallen ist, verlor er jede Menge Punkte.

Sein Markenkollege Müller hatte hingegen in dieser Saison noch überhaupt kein einziges Problem bezüglich der Technik gehabt, außer im Training. Rene Rast sagte dazu: „Hat Nico schon einen technischen Defekt gehabt? Ich glaube, er hat jedes Rennen gepunktet.“

Wenn man nur die Siege zählt, hat Müller 2 Rennen gewonnen und Rast bisher 5 Stück für sich entschieden, dennoch besitzt Müller viele Punkte.

Rast ist besonders im Qualifying sehr stark gewesen, was ihm auch noch einmal geholfen hat vorne zu bleiben.

Laut Rene Rast, hat ein Fahrer keinen Einfluss auf die Haltbarkeit der einzelnen Autoteile und unterliegt damit auch ein bisschen dem Glück.

Fazit

Müller profitiert enorm davon, dass es bei ihm keine technischen Probleme gab, das Glück war auf seiner Seite.

Rast sagte dazu: „Das passiert oder es passiert nicht. Da bringt auch eine schonende Fahrweise nichts, denn die Technik streikt, wo sie will. Das ist wie beim Straßen-Pkw: manchmal hat man Pech, manchmal Glück. Wir hatten im Vorjahr oft Glück, dieses Jahr hingegen ein bisschen Pech, aber wir führen immer noch die Meisterschaft an.“

Das Team lernt durch die technischen Ausfälle natürlich auch immer besser die Problemstellen kennen und kann dafür sorgen, dass diese Dinge in Zukunft nicht noch einmal so vorkommen.

Wenn das technische Problem einmal gefunden ist, wird es in weiteren Rennen also nicht noch einmal zum Ausfall führen.