Der Entzug der Fahrerlaubnis ist aus unterschiedlichen Gründen möglich. Neben der Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss kann auch Unfallflucht, das Fahren bei Rot über die Ampel oder schlicht und einfach eine Ansammlung von acht Punkten im Führerscheinregister in Flensburg dazu führen. Doch warum auch immer – angenehm ist es in keinem Fall, wenn der Lappen eingezogen wird, denn der Weg zum Wiedererhalt kann mitunter steinig ausfallen.

Wie ist es möglich, den Führerschein wieder zu erhalten?

Hier muss grundsätzlich unterschieden werden, ob es sich tatsächlich um einen Führerscheinentzug oder nur um ein Fahrverbot handelt. Bei einem Fahrverbot erhalten die Personen ihren Führerschein nach spätestens drei Monaten automatisch wieder zurück.

Nicht so bei einem Entzug des Führerscheins. Hier müssen gewisse Voraussetzungen wie das Bestehen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (Kurzform: KMPU, im Volksmund auch gerne als Idiotentest bezeichnet) erfüllt sein und ein entsprechender Antrag gestellt werden. Auf alle Fälle ist der Schein für mindestens sechs Monate, in vielen Fällen sogar noch länger weg. Viele Menschen verzweifeln in so einer Situation und fühlen sich damit allein überfordert. Noch dazu versuchen findige Ganoven immer wieder, diesen Zustand der Betroffenen auszunutzen und bieten an, gegen die Bezahlung eines Entgeltes den Führerschein ohne weitere Auflagen wieder zu besorgen.

Welche seriöse Hilfe gibt es für Betroffene?

Unterschiedliche Organisationen wie beispielsweise MPU.TV lassen Betroffene in dieser Situation nicht im Stich und helfen dabei, den Führerschein wiederzubekommen.

Dabei bieten sie unter anderem an, sich um sämtliche Behördengänge zu kümmern. Das hilft, keine Fristen zu versäumen. Als Privatperson ist es nicht immer einfach zu verstehen, welche Anträge hier zu welchem Zeitpunkt gestellt werden müssen. Darüber hinaus hinterlässt es bei den Ämtern einen positiven Eindruck, wenn ein professioneller Berater engagiert wurde.

Das Straßenverkehrsamt gibt oftmals keine Auskunft darüber, welche genauen Nachweise für eine MPU erforderlich sind, um diese positiv absolvieren zu können. Auch ist nicht immer eindeutig, wie lange eine Abstinenz nach einem Entzug aufgrund von Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss sein muss. Ein professioneller Berater hilft dabei, einen Abstinenzplan zu erstellen und einen zugelassenen und kostengünstigen Arzt in der Region zu finden.

Die wichtigste Unterstützung erfolgt jedoch durch eine intensive MPU Vorbereitung. Da eine MPU von Fall zu Fall anders verläuft, ist es möglich, sich mittels Einzelcoachings gezielt darauf vorzubereiten.

Um Sicherheit für die Untersuchung zu erlangen, werden mehrmals Probe-MPUs unter realistischen Bedingungen durchgeführt. Die Experten wissen ganz genau, welche Fragen gestellt werden und geben deshalb wichtiges Feedback, ob die Antworten aus dem Probegespräch geeignet sind, um die Prüfung zu bestehen. So sinkt mit jedem neuen Testballon die Angst vor der echten MPU.

Die Betreuung kann entweder vor Ort oder alternativ dazu online oder telefonisch erfolgen. Das ist besonders interessant, wenn aus Zeitgründen oder aufgrund der räumlichen Entfernung keine Möglichkeit zum persönlichen Besuch besteht.

Wer sich um die meisten Dinge bereits selbst gekümmert hat und dennoch kurz vor der MPU nervös wird, kann auch eine sogenannte Last-Minute-Beratung in Anspruch nehmen.

Wie erfolgt die Zusammenarbeit?

Organisationen, die professionelle Hilfe anbieten, stehen in der Regel für ein kostenfreies telefonisches oder persönliches Erstgespräch zur Verfügung. In dieser Unterhaltung wird eine genaue Einschätzung der individuellen Situation vorgenommen und ein entsprechender Maßnahmenplan daraus abgeleitet.

Die jeweiligen Leistungen können im Normalfall entweder stundenweise oder als Festpreis auf einmal oder in Raten bezahlt werden. So herrscht von Anfang an Sicherheit über die Kosten, die auf einen zukommen.

Wenn alles reibungslos funktioniert, ist der Führerschein nach sechs Monaten wieder im eigenen Besitz. In der Zwischenzeit lässt sich die Zeit damit vertreiben, daran zu denken, wie schön ein Ausflug mit einem Klassiker wie dem Porsche 911 wäre. Zur Feier des Tages nach Wiedererhalt des Führerscheins ist es zum Beispiel möglich, sich dieses Auto bei einem Autoverleiher für ein Wochenende auszuleihen und das Gefühl zu genießen, endlich wieder hinter dem Steuer Platz nehmen zu dürfen. Dabei sollte aber dann genau auf die Einhaltung der Verkehrsregeln geachtet werden.