Schon in Genf hat McLaren über das neueste Baby gesprochen. Damals noch: „Er wird ein großartiger GT“. Heute ist er dann auch ein echter GT. Denn das ist nun auch der offizielle Name.

Kein Zahlenspiel: schlicht und einfach McLaren GT

Am 15. Mai werden sie in Woking das Tuch vom Auto ziehen, für heute bleiben und aber ein paar Vorschaubilder, bei denen wir im Photoshop mal kräftig die Helligkeit hochgedreht haben, damit man wenigstens ein bisschen was erkennt.

Was wir dort sehen gefällt uns. Eine neue Auspuffanlage mit unten liegenden Rohren – wenn man auf Grund des mächtigen Diffusors überhaupt von „unten“ sprechen kann – ein neues Rückleuchtendesign, große Lufteinlässe hinter den Türen, ein elegant langer Überhang an der Front und überhaupt sehr stimmige Proportionen.

Mike Flewitt, Chef von McLaren, liebt seinen neuen GT: „Es ist ein Auto, das für die Distanz entwickelt wurde und das auch den Komfort und den Raum bietet, den man von einem Grand Tourer erwartet, aber mit einer Agilität, die in diesem Segment noch nie da gewesen ist.“

4.0 Liter V8-Biturbo ist klar. Leistung: unklar

CanAm
Technisches Rückgrat bildet der McLaren Speedtail. Mit 1.050 PS aus seinem Vierliter-V8-Biturbo geht das schnelle Heck in 12,8 Sekunden auf 300 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit soll unglaubliche 403 km/h betragen. Ob dieser Treibsatz in der gleichen Konfiguration auch im McLaren GT-Modell montiert wird? Wir wissen es noch nicht.

Da man in Woking aber den Mund recht voll nimmt, dürften es schon 800 PS+ sein, die im GT für Vortrieb sorgen. Und ganz immer Ernst: Reisegeschwindigkeiten von 350 km/h+ reichen für die meisten Ferrari dann doch eh, oder?