Drehmoment, Drehmoment, Drehmoment über alles: die Devise bei heutigen Turbodieseln. Da ist auch ein BMW M550d der (noch) aktuellen Baureihe F10 nicht ganz frei von: der Triturbo-Reihensechszylinder produziert bereits im Serientrimm stolze 740 Newtonmeter und – als Beigabe sozusagen – feine 381 bajuwarische Pferdchen. G-Power aus dem bayerischen Voralpenland reicht die Serie bekannterweise selten – so haben sie jüngst ein Chiptuningpaket für den stärksten R6-Diesel im BMW-Programm vorgestellt.

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Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen einem Leistungsmodul und einer Kennfeldänderung. Das externe Leistungsmodul D-Tronik 5 V1 hat dabei den Vorteil, erst bei Vollgas die volle Leistung von dann 435 PS und 850 Newtonmetern Drehmoment zu aktivieren. Im Teillastbereich bleibt das Modul inaktiv, sodass auch alle weiteren Komponenten „nur“ mit der Serienleistung arbeiten müssen. Die Kennfeldänderung Bi-Tronik 2 V1 erzielt die gleichen Leistungswerte, wird jedoch direkt auf das Motorsteuergerät aufgespielt und die Seriensoftware von BMW somit überspielt. Hier kann im Vorfeld auf die individuellen Wünsche des Kunden in Bezug auf Leistungsentfaltung und Ansprechverhalten eingegangen werden – die Leistung steht dafür dauerhaft zur Verfügung.

Wer nach der Technik auch an der Optik „optimieren“ möchte, kann das mit dem separat erhältlichen Hurricane RR-Schmiederadsatz tun: die sehr leichten Felgen können in 20 oder 21 Zoll geordert werden, ist in verschiedenen Farben erhältlich und erhöht durch die niedrigeren ungefederten Massen den Fahrspaß – hat jedoch auch seinen Preis: der Satz kostet mindestens 8.026 Euro (21 Zoll: 9.103 Euro). Da kommen Kennfeldänderung (2.499 Euro) oder Leistungsmodul (2.758 Euro) schon beinahe als Schnäppchen daher.