Schon in der Vergangenheit hat der US-Tuner Flyin’ Miata große V8-Aggregate in den kleinen Motorraum des hierzulande als Mazda MX-5 bekannten Roadster gestopft. Da war es eigentlich klar, dass auch die neue Generation des kleinen Japaners wieder umgebaut wird. Noch sind die Amis zwar nicht fertig, aber es scheint, dass auch im neuen Miata ein Achtzylinder Platz findet.

CanAm
Die Frage nach dem Warum darf man an dieser Stelle natürlich nicht stellen. Denn eigentlich punktet der kleine Mazda ja gerade durch seine Handling-Eigenschaften, die an der Kombination aus geringem Gewicht und Heckantrieb liegen. Es liegt auf der Hand, dass der Vorderwagen mit einem satten V8 unter der Haube deutlich schwerer wird. Zwar sind es mit dem zunächst probehalber verbauten LS3-Aggregat aus dem GM-Regal in Kombination mit dem neuen Getriebe „nur“ etwa 100 Kg mehr, doch die dürften sich schon bemerkbar machen.

Belohnt wird das Mehrgewicht durch den Einbau des 6,2-Liter-V8 mit mindestens 432 PS und rund 570 Nm Drehmoment. Fahrspaß ist also auch nach dem Umbau garantiert. Und der dürfte sich in seinen Fähigkeiten als Sleeper bemerkbar machen. Immerhin rechnet wohl kaum jemand mit dieser Leitung in einem kleinen Mazda MX-5, der dann wohl in knapp vier Sekunden auf Tempo 100 donnern könnte.

Bilder:

Flyin Miata (1) Flyin Miata (2) Flyin Miata (3)

Flyin Miata (4) Flyin Miata (5) Flyin Miata (6)