Tuner DMC aus dem Rheinischen hat bereits häufiger durch extreme Projekte auf sich aufmerksam gemacht: ob Ferrari 458 Italia, Lamborghini Aventador oder McLaren MP4-12C – die Autos zeichneten sich meistens durch extrem hohe Leistungszuwächse und außergewöhnliche Karosserieumbauten aus. Daran hat sich nichts geändert, wie wir nun am neuesten Projekt von DMC sehen: dem Lamborghini Huracán Spyder.

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Neben der auffälligen blauen Lackierung fällt sofort das Bodykit ins Auge: es hört auf den Namen Edizione-GT, was sich deutlich harmloser anhört als es eigentlich ist: Front- und Heckschürze werden gänzlich gegen Neuteile ausgetauscht und verleihen dem Huracán einen sehr aggressiven Auftritt, der von den deutlich präsenteren Seitenschwellern noch unterstützt wird. Am Heck thront nun ein ausladender dreistufig verstellbarer Heckflügel, der – so DMC – vom Lamborghini Countach inspiriert ist. Doch das ist noch längst nicht alles.

Denn der DMC-Huracán macht optisch nicht auf dicke Hose – der Name LP1088 kommt schließlich nicht von ungefähr. Dank dem Biturbo-Kit leistet der 5,2-Liter V10 hinter den Sitzen wahnwitzige 1.088 PS und 1.000 Newtonmeter Drehmoment (Serie: 610 PS und 560 Newtonmeter). Nach Angaben von DMC sprintet der Huracán damit in gut 2,7 Sekunden auf 100 Km/h (Serie: 3,4) und soll maximal 354 Km/h erreichen (Serie: 324). Um die Kraft sauber auf die Straße zu bekommen, wurde das Siebengang-DKG massiv verstärkt. Was das gute Stück kosten soll, gibt DMC bislang nicht preis.