Etwas sehr gutes noch besser zu machen ist meistens ganz schön schwer. Da macht man lieber etwas weniger als zu viel – so auch der bayerische Tuner HS Motorsport an einem aktuellen Mustang GT Convertible (das Coupé hier bei uns im Fahrbericht). Sie beschränkten sich auf das Nötigste: Felgen, Fahrwerk und etwas mehr Leistung.

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Etwas mehr Leistung? Bei einem Sauger ist ja selbst das gar nicht so einfach: der Fünfliter-Achtzylinder leistet im Serientrimm schon beachtliche 421 PS. Nach dem Eingriff durch HS Motorsport mittels Software-Optimierung kommen satte 462 PS und 543 Newtonmeter Drehmoment (Serie: 530) an der Hinterachse an. Eine Klappenabgasanlage aus Edelstahl sorgt für die passende klangliche Untermalung – die Endrohrblenden sind wahlweise in gefalztem Edelstahl, Carbon oder in Serienoptik erhältlich.

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Dem Boden näher kommt das Pony-Car dank eines KW V3-Gewindefahrwerks. Außerdem wurden Domstreben verbaut, die der Steifigkeit und der Fahrdynamik zugute kommen. Die satte Optik runden Vorsteiner V-FF 101 in 20 Zoll ab, die mit 255er respektive 295er Michelin Pilot Supersport bestückt wurden.

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