Mit dem Concept One zeigt die kroatische Firma Rimac derzeit auf der IAA, das auch ein rein elektrisch angetriebener Wagen zum Supersport- und Traumwagen taugen kann.
Schon diese Werte in Kombination mit dem wundervoll geschneiderten Karosserie-Kleidchen des Rimac Concept One dürften die ersten Kunden nach Kroatien locken. Doch es wird noch besser. Denn der umtriebige Kopf hinter der Firma – Mate Rimac – geht noch weiter: Binnen 20 Minuten sollen die 92 kW/h fassenden Akkus aufgeladen werden können und dem Wagen dann eine Maximalreichweite von bis zu 600 Kilometern bescheren. Sicher, dann gibt’s keine 300-km/h-Eskapaden zwischendurch, aber wann kann man dieses Tempo ohnehin schon mal fahren?
Klingt alles in allem nach einer Eierlegenden Wollmilchsau? Zugegeben, die Kombination der einzelnen Werte ist betörend. Doch Mate Rimac ist kein Spinner, der potenziellen Kunden das blaue vom Himmel vorlügt. Mit einem zum E-Renner umgebauten BMW E30 hat der Kroate sein Können bereits zaghaft unter Beweis gestellt und erste Zweifler eines Besseren belehrt. Sein 550 PS und 900 Newtonmeter starker Umbau schafft schon heute den Sprint auf Tempo 100 in schlanken 3,2 Sekunden und 280 km/h Topspeed sind auch noch drin. Ladezeit des 24 kWh-Akkus: 20 Minuten. Reichweite: 180 Kilometer.
Was im alten BMW als Versuchsträger begann, soll in Form des Concet One im Jahr 2013 als Traumwagen mit E-Antrieb auf die Piste entlassen werden. Lediglich 88 Stück des Wagens will die Firma bauen, sein Preis soll nach noch unbestätigten Gerüchten bei rund 700.000 Euro liegen. Nicht viel Geld für Autoverrückte mit Bugatti Veyron und Ferrari Enzo in der Garage. Und so sind laut eigenen Angaben die ersten beiden Rimac Concept One denn auch bereits verkauft.














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