Was tun, wenn bereits ein McLaren F1, ein Mercedes SLR McLaren und ein McLaren MP4-12C in der Garage steht und doch fehlt dem geneigten Sammler-Herz noch etwas? Na klar, man bittet McLaren, ein exklusives Einzelstück zu bauen – schließlich klappt so etwas bei Ferrari doch auch.

Und so bauten die Briten ihrem treuen Kunden ein wahrlich exklusives Einzelstück, das zwar auf dem MP4-12C basiert, aber dennoch vollkommen eigenständig daherkommt. Sein Name: McLaren X-1. Den Namen des Kunden will der englische Sportwagenhersteller leider nicht verraten, doch McLarens Spezialabteilung für individuelle Wünsche – MSO (McLaren Special Operations) – verkündet, insgesamt drei Jahre seinen für Bau und Planung des Einzelstücks ins Land gezogen. Alleine das richtige Design zu finden haben ein halbes Jahr gedauert, die Umsetzung nochmals 18 Monate, heißt es aus England. Der Kunde wollte einen McLaren in einem „zeitlos klassischem Design“ und es sollten sogar Designer von außerhalb des Konzern hinzugezogen werden. Den Zuschlag bekam dann aber doch ein Interner, der in Korea geborne Designer Hong Yeo.

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Am Ende der Mühen stand ein komplett mit Carbon beplanktes Monocoque, das den X-1 4,658 Meter lang und 2,097 Meter breit macht (10,9 Zentimeter länger und 18,8 Zentimeter breiter als ein MP4-12C). Das Gewicht von 1,4 Tonnen blieb aber dank der Leichtbaumaterialien erhalten. Und da auch beim X-1 der 625 PS starke 3,8-Liter-BiTurbo des Serienmodells zum Einsatz kommt, geht’s auch im Einzelstück in 3,3 Sekunden auf Tempo 100 und bei 330 km/h ist Schluss.

Zu sehen ist das Einzelstück erstmals beim Pebble Beach Wochenende in Monterey, USA. Was der neue Besitzer für den X-1 bezahlen musste, wird natürlich nicht bekannt gegeben – Ehrensache.

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