Cadillac CTS-V Coupé VR1200 TwinTurbo: Hennessey macht Ernst

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Schon mit seinem Cadillac CTS-V V1000 hat US-Tuner Hennessey eine klare Richtung vorgegeben: Mit neuem Sieben-Liter-V8 und zwei Turbos unter der Haube geht’s noch hoch hinaus. Nun legen John und sein Team mit dem VR1200 auf Basis des CTS-V Coupé nochmals mächtig nach.

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Auch hier wurde – wie von der Limousine bekannt – der größere V8-Motor aus dem GM-Regal verbaut und mit zwei Turboladern bestückt. Selbstredend wurden Aggregat und Peripherie grundlegend modifiziert, um der unbändigen Kraft und den thermischen Belastungen gewachsen zu sein. Kolben, Pleuel, Zylinderkopf, Einspritzanlage, Kühlsytem, Software, Abgasanlage und viele weitere Teile wurden entweder verstärkt oder ersetzt. Gleiches geschieht natürlich mit Getriebe, Kupplung, Fahrwerk, Bremsen und Reifen.

Doch die Mühen, die sich Hennessey sicherlich mit einem sechsstelligen Dollar-Betrag bezahlen lässt, haben sich gelohnt. Über den Boost-Controller kann die Leistung des aufgeladenen V8-Aggregats von 800 über 1000 bis auf 1226 HP (1243 PS) hochgeschraubt werden. Glaubt man dem Tuner, dann liegen an den angetriebenen Hinterrädern immer noch 1080 PS an und schieben das Coupé mit Druck nach vorne. Schneller als in 2,9 Sekunden bis Tempo 96 (60 mph) und bis auf etwa 390 km/h Topspeed geht’s dennoch nicht. Und die Viertelmeile schafft das Baby denn auch „nur“ in 10,2 Sekunden. Getunte Porsche Turbo, Nissan GT-R und Lamborghini Gallardo legen da deutlich bessere Zeiten hin. Doch der Cadillac ist eben auch nur ein Hecktriebler.

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Dafür punktet der Hennessey VR1200 noch durch etwas anderes: seinen Auftritt. Denn so bullig, wie der Ami daher kommt, macht ihm eh jeder auf Highway oder Autobahn platz. Das Carbon-Bodykit, das den normalerweise 564 PS starken Wagen endgültig in einen Hennessey VR1200 verwandelt, umfasst einen Front-Splitter, neue Kotflügel vorne, einen Heckdiffusor, eine neue Motorhaube und Kotflügelverbreiterungen hinten. Außerdem verpasst der US-Tuner dem Cockpit noch etwas Alcantara, setzt ein paar Carbon-Akzente und hinterlässt hier und da sein Firmenlogo.

Gebaut werden soll das Hennessey CTS-V VR1200 TwinTurbo Coupé übrigens nur zwölf Mal. Da sollte doch mal einer den russischen Freunden vom Unlim 500+ Event mal Bescheid geben, sonst sehen wir schwarz, solch einen Kracher auch mal in der Alten Welt begrüßen zu dürfen.

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