Peinliche Sache so was. Da sind alle Produktionsschritte genauestens aufeinander abgestimmt und dann produziert das Motorenwerk versehentlich einen Motor zu viel. Was also tun? Nun, bei Dodge zum Beispiel quetscht man den Motor dann einfach in eine andere Karosserie, packt neue Bremsen und eine neue Aufhängung ins Auto und baut dabei versehentlich die stärkste Limousine der Welt, den Dodge Charger SRT Hellcat.

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Das Muscle Car: Dodge Challenger SRT Hellcat 

Keine vier Wochen ist es her, da rückte Dodge endlich mit den offiziellen Daten zum Challenger Hellcat raus und verzückte die Fangemeinde mit den Leistungsangaben des neuen 6.2-Liter-Kompressor-V8. 717 PS und 881 Nm Drehmoment katapultierten das Muscle Car mal ebenso an die Leistungsspitze der Vertreter seiner Zunft und ließen Chevrolet Camaro und Co ganz schön als aussehen. Nun hat derselbe Motor auch seinen Weg in den frisch gefacelifteten Dodge Charger gefunden und sorgt auch hier für Supersportwagen würdige Fahrleistungen. 3.7 Sekunden bis Tempo 100, maximal 328 km/h.

Da können auch europäische Konkurrenten wie BMW M5 oder Mercedes E 63 AMG nicht mithalten. Seine geballte Kraft lässt der Charger ausschließlich auf die Hinterräder los, wobei eine Achtstufenautomatik und Brembo Bremsen dafür sorgen sollen, das sich die Gummis nicht sofort in Rauch auflösen. Gegenüber dem Challenger packt der Charger rund 45 kg mehr auf die Waage und kommt ebenfalls mit zwei Zündschlüsseln (Schwarz: 500PS; Rot: 717PS), die jeweils unterschiedliche Leistungsstufen freischalten. Preise sind zwar noch nicht bekannt, dürften sich aber an den rund 60.000 Dollar orientieren, die für den Challenger aufgerufen werden. Markstart ist das erste Quartal 2015.

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