Wenn Alois Ruf etwas anpackt, dann macht er es in aller Regel richtig. Das war auch schon vor rund dreißig Jahren so, als er mit einem umgebauten 911, dem Farbe und Performance den Spitznamen „Yellow Bird“ einbrachten, die versammelte Riege der Supersportwagen mit 340 Km/h Höchstgeschwindigkeit düpierte. Als dann noch Stefan Roser um die Nürburgring Nordschleife driftete, war der Kultstatus des CTR in Stein oder besser: Asphalt gemeißelt.

 

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RUF Automobile GmbH

RUF CTR 2017

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Credits by Gustav Traff
GTBOARD.com

Posted by RUF Automobile GmbH on Donnerstag, 9. März 2017

Und nun scheinen sämtliche Wünsche der Fans zwangsbeatmeter Elfer erhört zu werden: Alois Ruf legt einen neuen Yellow Bird auf, doch mitnichten im modernen (und viel zu großen) Gewand des 991. Der neue CTR erinnert optisch stark an das Original, basiert allerdings nicht auf einem Standard-G-Modell aus den Achtzigern, sondern ist ein komplett neues Auto: Das Chassis ist ein (nota bene: das erste für Heckmotorsportwagen) maßgefertigtes Carbon-Monocoque, die Karosserie besteht jedoch nicht aus Stahl oder Aluminium, sondern nahezu komplett aus Kohlefaser. Das macht den CTR lediglich 1.200 Kilogramm schwer – in etwa der Wert, den das Original auch erreichte.

Doch dieses überflügelt der neue Yellow Bird im wahrsten Sinne des Wortes hinsichtlich der Leistung: zwar sitzt auch hier erneut ein 3,6-Liter Sechszylinder-Boxer im Heck, der über eine Trockensumpfschmierung und zwei Turbolader verfügt: nach intensiver Weiterentwicklung leistet das Kraftpaket satte 710 PS bei 6.750 Umdrehungen pro Minute und bietet ab 2.750 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von 880 Newtonmetern. Geschaltet wird per neu entwickeltem Sechsgang-Schaltgetriebe, das die Power nur auf die Hinterräder überträgt. Wer schnell ist, soll es in 3,5 Sekunden auf 100 Km/h und in weniger als 9 Sekunden auf 200 Km/h schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt mehr als 360 Km/h.

Wer sich selbst von dem neuen CTR überzeugen will, kann das ab dem 9. März in Halle 5 auf dem Genfer Autosalon tun. Insgesamt sollen ab nächstem Jahr 30 Exemplare des „Yellow Bird“ entstehen. Über den Preis ist noch nichts bekannt.

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