Bis einschließlich Juli 2017 fanden 2.385 BMW Kunden den Weg zum derzeit wohl ökologischsten Kleinwagen im BMW Segment. Ärgern wird sich vielleicht derjenige, der nicht mehr auf das aktuelle Facelift des BMW i3 gewartet hat. Dynamischer, markanter gezeichnet und fit für die kommenden Jahre präsentiert sich der Elektrostromer in seiner zweiten Lebenshälfte.

Als wären die optischen Verbesserungen nicht genug geht BMW sogar noch einen Schritt weiter. Mit dem neuen BMW i3s präsentieren die Münchner erstmals einen elektrischen Kompaktsportler. Die Spur wächst um vier Zentimeter, die Reifen werden um zwei Zentimeter breiter und ebenfalls um zwei Zentimeterstellen kauert die Karosserie näher am Asphalt. Alles in allem sieht man dem neuen i3s seinen sportlichen Grundcharakter bereits im Stand an.

Der BMW i3s leistet 184 PS und damit immerhin 14 PS mehr als der normale i3. Das Drehmoment steigt ebenfalls um 20 Nm. Damit spurtet der sportliche Elektroflitzer mit seiner 94 Ah Hochvoltbatterie in nur 6,9 Sekunden auf Tempo 100. Verglichen mit einem konventionellen Verbrenner bedeutet dies, dass der i3s in etwa so schnell auf Landstraßentempo beschleunigt wie ein aktueller 120d xDrive.

Für sportliche Fahrer weiterhin ein No-Go: der i3s bleibt ein reiner Fronttriebler. Immerhin 280 Kilometer Reichweite verspricht BMW für den i3s. In der Realität und bei stetig sportlichen Fahrwerten wird sich dieser Radius aber spürbar verringern. Wer weiter hinaus will greift zum optionalen Range Extender.

Das BMW i3 Facelift bietet, neben der neuen Sportvariante, eine überarbeitete Farbpalette, das Upgrade auf das neue BMW Navigationssystem in Kacheloptik (samt erweiterter Konnektivität) und teils erneuerte Materialien im Innenraum.  Zu erwähnen ist überdies das neue Lichtdesign. Wer den BMW i3 und i3s näher begutachten will kann dies auf der IAA in Frankfurt vom 14. – 24. September tun. Der neue BMW Kleinwagen steht voraussichtlich ab diesem November für mindestens 41.000 Euro (i3s) beim Händler.