Auf dem Genfer Autosalon im kommenden Frühjahr wird er erstmals in Natura zu bestaunen sein – der neue, radikale, extreme und auf der Rennstrecke wahrscheinlich sauschnelle McLaren Senna. Jawoll, das neue Modell, das auf dem feinen McLaren 720S basiert, trägt den Namen des weltberühmten und leider tödlich verunglückten Ex-Formel 1-Weltmeisters Ayrton Senna.

Der McLaren Senna wird vom bekannten, jedoch überarbeiteten Vierliter-Biturbo-Aggregat des 720S angetrieben, der es im intern P15 genannten Modell auf 800 PS und 800 Nm Drehmoment bringen soll. Angetrieben werden wie üblich die Hinterräder, auf einen Hybrid-Booster wie im McLaren P1 wird verzichtet. Neben der schieren Leistung (hier kann der P1 den Senna natürlich toppen) ist es das Gewicht, das den Senna zu einer echten Ansage macht: Trocken soll der Zweisitzer nur 1.198 Kg wiegen. Voll bestückt dürfte der Senna also wohl rund 1.300 Kg auf die Waage bringen. Damit das mit jeder Menge Aerodynamik-Schnickschnack bestückte Gerät aber immer noch etwa 170 Kilogramm leichter (und 100 PS stärker) als der neue Porsche 911 GT2 RS (Ihr erinnert euch?). Jaaa, zugegeben, der Porsche ist mit seinen rund 285.000 Euro im Gegensatz zum McLaren Senna (922.250 Euro) geradezu ein Schnäppchen. Auf der Nordschleife wird der Senna den Porsche aber eben aller Voraussicht nach dennoch unterbieten (alles andere wäre albern).

Ach ja: Wenn jetzt die 900.000 Euro unter dem Kopfkissen hervorgezogen hat und schon mit den Scheinchen winkt …. Keine Chance, alle 500 geplanten Modelle des McLaren sind bereits längst verkauft. Das trifft im Übrigen auch für das weitere, neue Modell der Briten zu, das auf den internen Namen BP23 hört, ein extrem schneller Reise-GT mit Fahrersitz in der Mitte (wie beim McLaren F1) sein wird und rund 2.000.000 Euro kosten wird. Böse, böse Welt ….

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