Die Rüsselsheimer kommen langsam aber sicher in Fahrt. Nach Zafira Life, Combo und Corsa ist mit dem neuen Opel Mokka nun das nächste neue Modell am Start. Der kleine Erfolgs-SUV ist allerdings vielleicht am wichtigsten für die Marke, denn er zeigt die neue Designsprache für die kommenden Jahre.

„Mutig und klar“ nennt es das Designteam und man darf ihnen durchaus zustimmen. Der Opel Mokka wirkt reduziert und definiert. Keine unnötigen Details an denen sich das Auge stören könnte, stattdessen Mut zur Kante und zum Weglassen.

Prägendstes Detail außen ist das Opel Vizor. Eine schwarze Blende, in Chrom gerahmt, die den Kühlergrill ersetzt und auch die Scheinwerfer rahmt. Sie zitiert nicht nur legendäre Modelle wie etwa den ersten Manta, sie bietet auch funktionales. Denn hinter dem Visier finden etwa die Sensoren für die Fahrerassistenzsysteme Platz.

Im Interieur zeigt ich im neuen Mokka ein ähnliches Bild der Reduktion. Statt eines großen Armaturenbretts spannt sich ein riesiger gewölbter Bildschirm vor den Passagieren. Das Opel Pure Panel soll eine Konzentration auf das Wesentliche ermöglichen und dabei dennoch bestens unterhalten und informieren.

Mit bis zu 12 Zoll vor dem Fahrer und 10 Zoll für das Navi ist die Größe der Anzeigen führend für das Kompakt-SUV-Segment. Auch bei Themen wie Matrix-LED-Licht, Komfortsitze mit Volllederausstattung und umfassende Fahrerassistenz führt der Opel Mokka.

Besonders spannend: da er wie der Corsa auf der CMP-Plattform von PSA steht, wird er mit vielen Antrieben kommen. Der Marktstart erfolgt rein elektrisch. Dabei wird der Opel Mokka-e vom bekannten 136 PS-Motor und der 50 kWh-Batterie angetrieben. Geladen werden kann entweder schnell mit 100kW oder mit bis zu 11 kW über drei Phasen.

Bei den Preisen schweigt sich Opel noch aus.