Ausgestattet mit gleich vier Motoren - drei Elektro- und ein V10-Aggregat - soll der Asterion LPI 910-4 zeigen, dass Lamborghini auch im Kreise der exklusiven Hybrid-Sportler mitspielen kann. Sowohl Porsches 918 Spyder als auch der McLaren P1 und der Ferrari LaFerrari geraten so ins Visier.
Käme Lamborghini auf die Idee, einen modernen Hot Rod zu bauen, dann sehe das Ergebnis vielleicht so aus wie der Lambo-Rod der zwei Designer Pawel Wisniewski und Jans Slapins.
Auch wenn die Leistung dieses baby-blauen Lamborghini Aventador sich nicht eklatant gesteigert hat, so verhilft ihm Liberty Walk Performance doch zu einem ins schier unermessliche gesteigerten WOW-Effekt.
Mehr als 300.000 Euro kostet der 700 PS starke Lamborghini Aventador. Und über zu wenig Aufmerksamkeit dürften sich seine Besitzer garantiert nicht beschweren. Und dennoch donnert der japanische Tuner Liberty Walk Performance das V12-Biest weiter auf.
Auch wenn es nur neun Exemplare des 750 PS starken Lamborghini Veneno Roadster gibt und jedes für fast vier Millionen Euro verkauft wurde, klingt die Summe, die nun für ein Modell in Berlin aufgerufen werden, fast absurd.
Wenn 560 PS im Porsche 911 Turbo S (991) den 700 Pferdchen des Lamborghini Aventador LP700-4 gegenüber stehen, dann müsste das Duell doch eigentlich recht klar ausfallen oder?
Selbst mit einem 700 PS starken Lamborghini Aventador kann man mal die kleinste Kerze im Leuchter sein. Zumindest wenn man umgeben ist von einem LaFerrari, einem P1 und einem Veyron.
Bei einem Leergewicht von 1.270 Kilogramm hat der im Heck des neuen Lamborghini Huracan LP620-2 Super Trofeo verbaute V10 mit 620 PS sicherlich leichtes Spiel.
Wenn die Grillkohle gerade mal knapp ist, dann hilft es, die Wurst einfach hinters Endrohre dieses Lamborghini Diablo zu halten. Zack, fertig ist die Wurst - oder eben verbrannt.
Wenn Ferrari 599 GTO, Mercedes SLS AMG Black Series, Lamborghini Aventador und Co. ihre Motoren anwerfen, dann ist Gänsehaut-Feeling garantiert. Also, viel Spaß dabei.