Nissan Z NISMO 2026: Hurra! Es darf geschaltet werden.

Geht euch das auch so, dass ihr immer ein paar Tränchen verkneifen müsst, wenn ihr etwas zum Nissan Z lest? Mir jedenfalls geht das so. Denn ich fand sowohl Nissan 350Z wie auch 370Z extrem cool und hätte mich sehr irre gefreut, wenn auch der Z nach Deutschland gekommen wäre. Aber gut, dann ist es eben so. Um so bitterer ist es allerdings, wenn man vom neuen Nissan Z NISMO fürs kommende Modelljahr liest, das doch tatsächlich mit einem knackigen, MANUELLEN Sechsganggetriebe daher kommt.

Mit dem zusätzlichen Pedal geht auch eine feinere Abstimmung des 3,0-Liter-V6-Biturbo einher, die insbesondere das Ansprechverhalten des 420 PS starken Motors spürbar schärft. Die bekannten Systeme zur Klangverstärkung und Geräuschunterdrückung bleiben zwar erhalten, wurden jedoch so angepasst, dass der Wagen im Sportmodus deutlich kerniger klingt.

Für eine verbesserte Bremsleistung greift Nissan beim Spitzenmodell auf Komponenten des GT-R zurück und verbaut dessen vordere Bremsscheiben. Gleichzeitig konnte das Gesamtgewicht um etwa 8,6 Kilogramm reduziert werden. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde auch die Vorderachse neu abgestimmt. Darüber hinaus optimierten die Ingenieure die Lenkung, wodurch die interne Reibung um rund 20 Prozent verringert werden konnte.

Im Innenraum hält ein neu gestalteter Schalthebel für das Sechsgang-Getriebe Einzug, ergänzt durch eine kabellose Lademöglichkeit für mobile Geräte.

Zu haben ist der aktuelle Nissan Z NISMO für rund 67.000 Euro – umgerechnet also etwas weniger als 60.000 Euro. Ich denke, auch der Neue wird sich hier ungefähr einpendeln. Wenn man nun bedenkt, dass sich die aktuelle Toyota Supra zum Ende des Jahres vom Markt verabschiedet und der Z damit einen Konkurrenten los ist, wirkt der Preis fast schon wie ein Schnäppchen.