Der Lamborghini Diablo Roadster kehrt in einer völlig neuen Interpretation zurück. Das Unternehmen Eccentrica aus San Marino hat seinen V12-Restomod auf Basis des offenen Diablo weiterentwickelt. Der Eccentrica V12 Roadster wurde kürzlich bei der 2026er „The Quail“ im kalifornischen Monterey im Rahmen der Monterey Car Week offiziell vorgestellt und verbindet klassische Supersportwagen-Technik mit moderner Fahrwerks- und Leichtbautechnik.
Bereits 2024 hatte Eccentrica mit dem V12 eine modernisierte Neuinterpretation des Lamborghini Diablo präsentiert. Für den Roadster dient nun ein Diablo Roadster der ersten Generation als Ausgangsbasis. Das ursprüngliche Fahrzeug wird vollständig zerlegt und anschließend von Grund auf neu aufgebaut. Dabei kommen laut Eccentrica mehr als 3.500 individuell gefertigte Komponenten zum Einsatz.
Die Überarbeitung beschränkt sich nicht auf die Technik. Auch die Karosserie erhält eine zeitgemäße Interpretation der ursprünglichen Diablo-Form. Verantwortlich für das Design ist das Mailänder Studio Borromeo De Silva. Die komplette Außenhaut wird aus Kohlefaserlaminat neu gefertigt und aerodynamisch optimiert. Ein dezenter Heckflügel soll zusätzlichen Anpressdruck erzeugen.
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Für den Vortrieb bleibt ein klassischer Saugmotor zuständig. Der 5,7-Liter-V12 wurde technisch überarbeitet und soll vor allem spontaner auf Gasbefehle reagieren sowie eine gleichmäßigere Kraftentfaltung bieten. Änderungen an der Motorsteuerung, dem Thermomanagement und der Strömungseffizienz bringen die Leistung auf 550 PS bei 7.000 U/min. Das maximale Drehmoment beträgt 600 Nm und liegt bei 6.500 U/min an.
Die Kraftübertragung erfolgt weiterhin über ein manuelles Sechsganggetriebe an die Hinterräder. Selbst beim Rückwärtsfahren bleibt Eccentrica dem modernen Ansatz treu: Der elektrisch eingelegte Rückwärtsgang wird über einen separaten Druckknopf aktiviert.
Mit einem Fahrzeuggewicht von lediglich 1.540 Kilogramm soll der V12 Roadster in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Eccentrica bei 335 km/h. Damit bewegen sich die Fahrleistungen deutlich oberhalb dessen, was der historische Diablo Roadster ursprünglich zu bieten hatte.
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Auch das Fahrwerk wurde grundlegend überarbeitet. Carbon-Verstärkungen erhöhen die Steifigkeit des Gitterrohrrahmens, gleichzeitig wurde die Spur verbreitert. Die Aufhängungsgeometrie wurde neu abgestimmt und mit aus dem Vollen gefrästen Komponenten umgesetzt. Hinzu kommen semiaktive Dämpfer, die über drei verschiedene Fahrprogramme verfügen.
Für die Verzögerung ist eine verstärkte Bremsanlage von Brembo zuständig. Damit soll das Fahrwerk auch bei den hohen möglichen Geschwindigkeiten ausreichend Reserven bieten.
Den Kontakt zur Straße stellen neu entwickelte Leichtmetallräder her. An der Vorderachse kommen 19-Zoll-Felgen zum Einsatz, hinten sind 20-Zoll-Räder montiert. Darauf sitzen Reifen der Dimensionen 255/30 vorn und 325/30 hinten.
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Im Innenraum kombiniert Eccentrica klassische Materialien mit moderner Technik. Leder, Alcantara und Aluminium prägen das Ambiente. Gleichzeitig wurde das Cockpit vollständig digitalisiert. Die Anzeigen präsentieren sich im sogenannten Pixel-Design und ersetzen die klassischen Instrumente des historischen Diablo. Und genau hier fällt unsere Liebe zu diesem coolen Restomod drastisch ab. Denn mal ehrlich: Wie kann man denn diese klassischen Instrumente des Spenderfahrzeugs gegen solch billig wirkende Anzeigen tauschen??? Echt mal. Das geht gar nicht.
Besonders exklusiv wird das Projekt durch seine geringe Stückzahl. Eccentrica plant, maximal 19 Exemplare des V12 Roadster zu bauen. Jedes Fahrzeug soll gemeinsam mit seinem späteren Besitzer individuell konfiguriert werden und damit einen weitgehend einzigartigen Charakter erhalten.
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