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Audacious IV: Audi Quattro-Restomod mit bis zu 750 PS und 10.000 U/min

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Der legendäre Audi Ur-Quattro ist zurück – zumindest in einer ziemlich spektakulären Neuinterpretation. Das britische Unternehmen Audacious Automotive kombiniert die kantige Karosserie des Rallye-Klassikers mit der Technik des Audi RS4 B7. Heraus kommt der Audacious IV, ein auf 50 Exemplare limitiertes Restomod-Projekt mit Allradantrieb, Handschaltung und einem 4,2-Liter-V8, der in seiner stärksten angekündigten Ausbaustufe rund 750 PS leistet. Und wem das noch nicht außergewöhnlich genug ist, der kann sich auf eine Motorvariante freuen, die bis zu 10.000 U/min drehen soll.

Audi Quattro trifft auf RS4-Technik

Die Idee klingt nach einem Traum für Audi-Enthusiasten: Man nehme die unverwechselbare Silhouette des Ur-Quattro, ergänze die breiten Kotflügel der legendären Rallye- und Rennversionen und verpflanze darunter die Technik eines deutlich jüngeren Audi RS4.

Als technische Basis dient der RS4 der Baureihe B7. Von ihm übernimmt der Audacious IV wesentliche Teile der Fahrzeugstruktur, die Fahrwerksgeometrie, Bremsanlage, Elektronik und den permanenten Allradantrieb. Auch das manuelle Sechsganggetriebe bleibt erhalten, wird allerdings ebenso wie der Antriebsstrang an die erheblich gesteigerte Motorleistung angepasst.

Optisch orientiert sich der Umbau deutlich am Quattro der 1980er-Jahre. Gewaltige Radhäuser, eine kantige Front, moderne Leuchten und ein großer Heckflügel sorgen für einen Auftritt, der irgendwo zwischen Gruppe-B-Rallyeauto und kompromisslosem Straßenrenner liegt.

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V8 mit bis zu 750 PS – und 10.000 U/min

Besonders interessant ist der Antrieb. Statt des charakteristischen Fünfzylinders des ursprünglichen Quattro arbeitet unter der Haube der bekannte 4,2-Liter-V8 aus dem RS4.

Audacious plant vier Motorvarianten. Den Einstieg bildet eine aufgeladene Version mit rund 600 PS. Darüber rangiert eine nochmals gesteigerte Ausführung mit etwa 750 PS.

Doch die eigentliche Sensation sind zwei weitere Entwicklungsvarianten: Ein speziell überarbeiteter V8 soll Drehzahlen von bis zu 10.000 U/min erreichen. Angeboten werden soll dieses Triebwerk sowohl als frei saugender Motor als auch mit Kompressoraufladung.

Welche Leistung diese Hochdrehzahlversionen letztlich entwickeln werden, steht noch nicht fest. Der technische Aufwand dürfte allerdings erheblich sein, schließlich muss der V8 für solche Drehzahlen grundlegend überarbeitet werden.

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Bis zu 320 km/h und deutlich weniger Gewicht

Neben der Motorleistung spielt auch das Gewicht eine wichtige Rolle. Audacious bietet den IV mit einer handgefertigten Metallkarosserie oder einer besonders leichten Carbonkarosserie an.

Die leichteste Ausführung soll ein Gewicht von ungefähr 1.200 Kilogramm erreichen. Damit wäre der Wagen erheblich leichter als der ursprüngliche RS4.

Als Fahrleistungen nennt das Unternehmen einen Sprint von 0 auf 60 mph (96,6 km/h) in etwa 3,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von rund 320 km/h. Dabei handelt es sich bislang um Herstellerangaben beziehungsweise Entwicklungsziele, nicht um unabhängig bestätigte Messwerte.

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Klassisches Cockpit statt Bildschirmlandschaft

Auch im Innenraum verbindet Audacious Vergangenheit und Gegenwart. Einige Komponenten des RS4 bleiben erkennbar, darunter das Lenkrad und die Instrumente. Gleichzeitig erhält das Cockpit eine eigenständige Gestaltung mit klassischen Bedienelementen, hochwertigen Materialien und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten.

Das passt zum Charakter des gesamten Projekts: Hier stehen nicht Touchscreens und Assistenzsysteme im Mittelpunkt, sondern Motor, Getriebe, Lenkung und das unmittelbare Fahrerlebnis.

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Nur 50 Exemplare – ab 350.000 Pfund

Exklusivität ist garantiert. Insgesamt sollen lediglich 50 Fahrzeuge entstehen. Davon sind 40 Exemplare mit Carbonkarosserie und zehn mit Metallkarosserie vorgesehen.

Der Einstiegspreis liegt bei 350.000 britischen Pfund, umgerechnet derzeit grob 400.000 Euro. Steuern, individuelle Sonderwünsche und gegebenenfalls benötigte Spenderfahrzeuge kommen hinzu.

Die ersten Auslieferungen sind für die zweite Jahreshälfte 2027 geplant. Vom Auftrag bis zur Fertigstellung eines individuell konfigurierten Fahrzeugs kann der gesamte Prozess rund drei Jahre dauern.

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