Gordon Murray Automotive (GMA) setzt auf ein neues Geschäftsfeld: exklusive Kleinserien. Ein Segment, das in der Welt der hochkarätigen Exoten immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit dem S1 LM stellt die Tochtermarke „Special Vehicles“ ihr erstes Modell vor – flankiert vom Le-Mans-GTR – und sorgt damit für eine der spannendsten Überraschungen auf der Monterey Car Week.
Das Fahrzeug basiert auf dem GMA T.50, ist jedoch kompromisslos auf die Rennstrecke zugeschnitten. GMA selbst beschreibt den S1 LM als ein Modell, das „hardcore“ auf Performance ausgerichtet sei und zugleich „eine Hommage an die zeitlose Eleganz von Murrays ursprünglichem Le-Mans-Sieger“ darstellt.
Optisch nimmt der GMA S1 LM zahlreiche Elemente des legendären McLaren F1 GTR auf: Der mittig platzierte Fahrersitz mit den zwei Beifahrersitzen links und recht, der dachmontierte Lufteinlass und der mittig platzierte Vierfachauspuff sind klare Reminiszenzen. Neu hinzu kommen moderne Akzente wie ein geteilter Heckflügel. In manchen Perspektiven wirkt der Wagen fast wie eine Wiedergeburt des Klassikers von vor drei Jahrzehnten.
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Technisch ist der GMA S1 LM konsequent auf Performance getrimmt. Aerodynamisch erzeugen ein massiver Frontsplitter, der große Heckflügel und ein Diffuser reichlich Abtrieb. Unter der Haube arbeitet – typisch GMA – ein frei saugender V12, kombiniert mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Der Hubraum wurde auf 4,3 Liter erweitert, die Leistung soll bei über 690 PS liegen.
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Geplant sind nur fünf Fahrzeuge, die alle an denselben Kunden gehen – zu einem Preis, über den Stillschweigen herrscht. Die ersten Auslieferungen sind für 2026 vorgesehen – und laut GMA ist klar: Das war erst der Anfang.
CEO Phil Lee betonte in einer Mitteilung: „Leichtbau, fahrerische Perfektion, Ingenieurskunst und Exklusivität stehen bei uns immer im Fokus.“ Mit der neuen Einheit GMSV (Gordon Murray Automotive Special Vehicles) wolle man diese Prinzipien noch weiter ausloten, inspiriert von der Leidenschaft und Kreativität der Kunden. „Wir arbeiten bereits an weiteren Projekten und freuen uns darauf, gemeinsam mit den engagiertesten Enthusiasten weltweit weitere automobile Kunstwerke zu erschaffen.“

























