Ein echter RUF basiert natürlich immer auf einem Porsche. Doch dort denkt man bei Gelände unweigerlich an Cayenne und Macan. Weit gefehlt. Denn der RUF Rodeo basiert auf dem Konzept des Porsche 911.

Genauer gesagt auf einem RUF-eigenen Monocoque aus Kohlefaser. Auf diesem leichten wie hochfesten Unterbau haben die Spezialisten aus Pfaffenhausen schon CTR und SCR entstehen lassen. Von diesen beiden Modellen erbt der RUF Rodeo auch die Motoren. Es stehen also entweder ein 4.0 Liter Sechszylinder-Sauger mit 510PS, oder der Turbo mit üoogen 710PS zur Wahl.

Grobstollige Reifen, Geländefahrwerk und ein Spaten

Für namensgerechte Traktion sorgt ein Allradantrieb, dessen Kraftverteilung manuell im Cockpit verstellbar ist. Ansonsten sorgt ein höhergelegtes Fahrwerk mit größerem Federweg für Country-Tauglichkeit. Die speziellen All-Terrain-Reifen von Michelin leisten einen weiteren Beitrag, damit Geländeausflüge nicht früh enden.

Safari-, oder besser: Rodeo-Folklore kommt durch typische Sitzbezüge und eine Pin-Stripe-Dekoration an der Karosserie auf. Auch die Anbauteile, wie die Zusatzscheinwerfer, der lederbezogene Kuhfänger, der Dachgepäckträger und der Spaten am Heck, sorgen für passenden Style.

Mit bis zu 710PS sorgt der RUF Rodeo für einen wilden Ritt in jedem Gelände

So ein bisschen spiegelt der RUF Rodeo auch die Geschichte des Ehepaars Ruf wieder. Alois Ruf und seine Frau Estonia lernten sich während ihres Studiums in Oklahoma City kennen. Ihre Liebe zur Natur und der Geschichte des Bundesstaates kombinierten sie nun zu einem eigenen Auto.

Maßgeblich sollen auch Rodeo Drive Concours d’Elegance-Gründer Bruce Meyer und Ralph Lauren beteiligt gewesen sein. Dessen Western-Kollektion und der Wunsch des RUF-Sammlers Phillip Sarofim nach etwas Besonderesm gaben schließlich den Ausschlag für die Kleinserie.

 

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