Nicht nur auf asphaltierten Straßen begeistert das rumänische Tochterunternehmen von Renault, Dacia überraschte in 2015 auch auf den sandigen Dünen Südamerikas. Während bei uns kalter und ungemütlicher Winter herrschte, schwitzten die Rennfahrer auf Ihrer Tour durch Argentinien, Chile und Bolivien, denn Anfang Januar startete wieder die Rallye Dakar. Auf der berühmtesten Langstrecken-Wüstenrallye der Welt zeigten die Automobilhersteller wieder, was in Ihnen, den Rennfahrern und Ihren Geländewagen steckt. Darunter auch der Dacia Duster an dessen Steuer die Argentinier Emiliano Spataro und Benjamin Lozada saßen und überzeugten. Der Dacia Duster mit der Startnummer 316 fuhr anfangs vorne mit und war zwischendurch sogar auf Platz 3, am Ende kam ein zufrieden stellender 21. Rang heraus.

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Dafür sorgte vor allem der von Renault Sport Technologies eingesetzte starke V8 Motor von Nissan im Duster, in den beiden Vorjahren wurde nur ein V6 eingesetzt. Deshalb zierte auch der Renault Rhombus den Kühlergrill des Rennautos. Der Motor leistete 380 Pferdestärken und brachte den Geländewagen dazu, die steilen Sanddünen Südamerikas mühelos zu erklimmen. Auch die Höhen von mehr als 4000 Metern machte ihm nicht zu schaffen, im Gegensatz zu einigen Fahrern. Die Ingenieure waren sich einig: der komplett neu gebaute Duster bewerkstelligte seine Premiere mit Bravour und war den beiden argentinischen Fahrern eine große Stütze. Der baugleiche Motor wurde bis jetzt nur im Infiniti QX70 eingesetzt und nun erstmals auch unter Wüstenrennenbedingungen getestet. Auch zu Hören war der bärenstarke V8 Motor, das 5 Liter große Aggregat brüllte aus dem Auspuff und hatte auf jeden Fall Gänsehaut-Potential. Als Sieger der Rallye Dakar 2015 ging dann jedoch Mini ins Ziel. Der aus dem Wüstenstaat Katar stammende Fahrer N. Al Attiyah hatte wohl etwas mehr Übung in seiner Heimat.

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Aber auch auf der Straße ist und bleibt der SUV Dacia Duster beliebt und überzeugt in vielen Autotests. So auch im Geländetest der Fachzeitschrift “OFF ROAD” (Ausgabe 11/2014). Der Test ergab, dass der Duster den besten Fahrzeugwinkel und die beste Bodenfreiheit biete. Auch der in drei Stufen einstellbare Allradantrieb stieß auf Begeisterung. Deutlich wird also, dass sich Dacia gemacht hat und nun auch außerhalb der Straße wie bei der Rallye Dakar überzeugt. In Zukunft können wir uns auch noch auf weitere Neuheiten des Automobilherstellers für den kleineren Geldbeutel freuen, neue Modelle sind bereits angekündigt.