Wir dürfen präsentieren: Der Audi Q4 e-tron concept. Dieser Ingolstädter ist vor allem eins: schön. Sein Design geht weg von der aktuell sehr kantigen und mit Details überladenen Styling-Strategie, hin zu weicheren, fließenderen Formen. Was schon beim Q8 und bei e-tron gut funktioniert hat, geht nun beim Q4-Konzept noch einen Schritt weiter. Und das ist gut so.

Bei der Größe spricht der Namen Bände. Der Q4 basiert selbstredend auf dem MEB, der seinerseits Kompaktklassengröße hat, ist mit 2,77 Meter Radstand und 4,59 Meter Länge aber nah am Q5. Auch die Breite von 1,90 Meter hat nichts Kompaktes mehr. Zudem spielt er gerade im Innenraum seine Elektro-Vorteile aus. Kein Kardantunnel, kein weit hinten montierter Verbrenner – stattdessen Platz satt.

So dürfte der Q4 dem Q5 beim Thema Raumgefühl sogar überlegen sein. Audi spricht das zwar nicht direkt an, redet aber ebenfalls von einem „ungeahnten Maß an Raumkomfort, vor allem bei der Beinfreiheit – sowohl vorne als auch im Fond.“

Leistungsmäßig spielt der Q4 ebenfalls am oberen Ende der MEB-Skala. Die Performance-Ausbaustufe verfügt dank zweier Elektromotoren – einem an der Vorder-, einem an der Hinterachse – über Allradantrieb. Im Heck gibt es 150 kW (204 PS im alten Maß), vorne 75 kW (102 PS). In Summe also 306 PS. Das Drehmoment wird kombiniert mit 460 Nm angegeben.

Die Kraft schöpft der Q4 aus der größten MEB-Batterie. Sie verfügt über 82 kWh Kapazität, was nach WLTP für 450 Kilometer Reichweite sorgt. Geladen werden kann heutzutage branchenüblich mit der 1,5-fachen Kapazität – also 125 kW. Der Q4 wäre also in 30 Minuten wieder auf 80% aufgeladen. Übrigens: 510 kg bringt die Batterie auf die Waage, was den Q4 nicht unbedingt zu einem Leichtgewicht machen dürfte. Ob er unterhalb der zwei Tonnen bleibt? Wir sind gespannt.

Auf den Markt kommt der Q4 e-tron wohl Ende kommenden Jahres. Dieses Jahr werden der große e-tron und dessen Sportback-Ableger, sowie der e-tron GT auf Porsche-Taycan-Basis in Deutschland an den Start rollen. Für China gibt es in diesem Jahr einen Q2 L e-tron, der aber weder auf dem MEB basiert, noch in Deutschland zu haben sein wird.

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