Man ist schon etwas perplex, wenn man nach einer einigermaßen preiswerten Versicherung für seinen neuen (bzw. gebrauchten) Camper Ausschau hält. Sicher, Zweitwagen sind normalerweise immer teurer, aber wenn der Camper als Drittwagen angemeldet werden soll, was gar nicht mal so selten vorkommt, dann werden gerne mal 700 Euro und mehr für eine jährliche Haftplicht und Teilkasko fällig. Wer seinem sicherlich in den meisten Fällen nicht gerade preiswerten Camper dann noch eine Vollkasko gönnen will, der schaut sich meist ganz schön um. Die Spanne reicht tatsächlich über viele Hundert Euro, richtig preiswert ist wirklich keine Versicherung. Schon auf diesem Grund überlegt man da natürlich, seinem Camper ein Saisonkennzeichen von April bis Oktober zu spendieren. Auch wenn es gerade im Herbst sehr reizvoll an der Nordsee ist und sich mit dem Wohnmobil auch trefflich zum winterlichen Skifahren reisen lässt.

Camping in den Dolomiten

Umso erstaunter wird sein, wer auf seiner Suche nach einer bezahlbaren Versicherung für sein Wohnmobil auf die Verti stößt. Denn bei der Wohnmobilversicherung der Verti werden einem die guten Konditionen des Erst-Fahrzeugs angerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, wo dieses angemeldet ist.

Wir haben die Leistung der Verti einmal am Bsp. eines 2005er Eura Mobils auf Basis des Fiat Ducato mit 110 PS durchgespielt. Und zumindest bei unseren Einstellungen kam wir bei Haftplicht und Vollkasko (500 Euro Selbstbeteiligung) mit einem Jahresbeitrag von 422 Euro rund 250 Euro billiger weg als bei einer anderen Versicherung, bei der dieses Fahrzeug aktuell versichert ist. Der Leistungsumfang ist natürlich – wenn man das als Laie überhaupt zu 100% durchschauen kann – identisch.

Somit dürft feststehen, dass spätestens Ende 2021 ein Versicherungswechsel ansteht. Denn für 250 Euro weniger lassen sich schon einige schöne Wochenenden am schönen Strand von Sankt Peter Ording organisieren.