Wow! Ist das wirklich schon 50 Jahr her, dass Audi uns mit seinem geilen Fünfzylinder beglückt hat? Ja liebe Freunde. Vor einem halben Jahrhundert erblicke das Rauhbein das Licht der Welt und zaubert uns noch heute im Audi RS3 ein Lächeln ins Gesicht. Anlässlich dieses runden Geburtstags gibt’s denn nun auch ein Sondermodell mit dem Namen Audi RS3 Competition Limited. Und – der Kompakt-Sportler ist natürlich ein extrem scharfes Ding, aber sooo scharf??? – ruft für diesen besonderen RS3 mehr als 100.000 Euro auf. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 100.000 Euro. Zum Vergleich: Das Serienmodell steht für rund 67.000 Euro in der Preisliste.
Dabei bietet der Audi RS3 Competition Limited zumindest leistungsseitig nicht mehr als die Serie: Der Fünfzylinder bringt weiterhin 2,5 Liter Hubraum mit, leistet 400 PS (294 kW) und stellt 500 Nm Drehmoment bereit. Damit beschleunigt der Kompaktsportler in 3,8 Sekunden auf Landstraßentempo, während die Elektronik bei 290 km/h das Ende der Fahnenstange markiert. Soweit, so bekannt. Doch jetzt kommen die Modifikationen:
Damit der charakteristische Klang des Fünfzylinders noch direkter im Innenraum ankommt, hat Audi die Dämmung der Trennwand zwischen Motorraum und Kabine reduziert. Insgesamt wurden rund vier Kilogramm Isolationsmaterial entfernt, sodass das mechanische Fauchen des Motors deutlich ungefilterter zu hören sein dürfte.
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Auch die Klappensteuerung der RS-Sportabgasanlage wurde überarbeitet. In den sportlicheren Fahrprogrammen wie Dynamic, RS Performance und RS Torque Rear öffnen die Klappen nun früher, wodurch der Auspuffsound kräftiger und präsenter wirken soll.
Ein weiterer Punkt, der besonders Fahrdynamik-Fans aufhorchen lassen dürfte, sitzt in den Radhäusern: Erstmals erhält der RS3 serienmäßig ein speziell abgestimmtes Gewindefahrwerk. Die Stoßdämpfer lassen sich dreifach justieren – zweimal in der Druckstufe (High- und Low-Speed) sowie einmal in der Zugstufe. Zudem steht der Wagen zehn Millimeter tiefer als der reguläre RS3. Ab Werk wird das Auto mit einer voreingestellten Straßenabstimmung ausgeliefert, wer selbst Hand anlegen möchte, bekommt das passende Werkzeug inklusive Anleitung gleich mit.
Um das Fahrverhalten weiter zu schärfen, verbaut Audi an der Hinterachse einen stärkeren und steiferen Stabilisator und erhöht gleichzeitig die Federrate. Vorn gehört eine Keramikbremsanlage mit roten Sätteln zur Serienausstattung. Optional sind außerdem Pirelli P Zero Trofeo R Semi-Slicks erhältlich. Wie stark diese Maßnahmen den Fahrspaß tatsächlich steigern, wird sich zeigen.
Optisch setzt der Competition Limited stärker als jede andere RS3-Variante auf auffällige Details. Viele Bauteile bestehen aus mattem Carbon – etwa die geteilte Frontspoilerlippe, zusätzliche Flics an der Frontschürze, Seitenschweller, Diffusor sowie der markante Dachspoiler. In den Radhäusern drehen sich exklusive 19-Zoll-Schmiedefelgen im matten Farbton „Neodymgold“.
Bei den Lackierungen stehen Daytonagrau und das neue Gletscherweiß matt zur Wahl, zusätzlich bietet Audi exklusiv Malachitgrün an – eine direkte Reminiszenz an den Audi Sport quattro von 1983. Typisch für Audi sind auch die verspielten Lichtdetails: Beim Auf- und Abschließen des Fahrzeugs laufen die Matrix-LED-Tagfahrlichter in der Zündreihenfolge des Fünfzylinders (1-2-4-5-3) auf.
Der Innenraum der Sonderedition fällt deutlich farbenfroher aus als üblich. Die tiefen RS-Schalensitze mit Carbonrückwand besitzen Mittelbahnen aus neodymgoldenem Dinamica-Mikrofaserstoff. Kontrastnähte, Sicherheitsgurte und die 12-Uhr-Markierung am Mikrofaserlenkrad sind in Ingwerweiß gehalten. Im Virtual Cockpit erscheinen die digitalen Instrumente ebenfalls mit weißem Hintergrund – eine Anspielung auf die analogen Anzeigen des Audi RS2 von 1994. Zusätzlich informiert eine Plakette in der Mittelkonsole über die individuelle Nummer innerhalb der auf 750 Exemplare begrenzten Serie.
So viel Exklusivität und zusätzliche Technik hat allerdings – wie eingangs bereits erwähnt – ihren Preis. In Deutschland startet der Audi RS3 Competition Limited als Sportback bei 100.680 Euro, die Limousine beginnt bei 102.680 Euro. Die ersten Fahrzeuge sollen ab Juni 2026 ausgeliefert werden.












