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KW V3 Safari Style: Höherlegungsfahrwerk für Porsche

Jawoll! Das ist doch mal eine richtig coole News! KW Suspensions erweitert sein Fahrwerksprogramm um das KW V3 Safari Style und beglückt damit Overlander-Fans mit Porsche 911, Porsche Cayenne und VW Touareg in der Garage. Denn das neue Fahrwerk ermöglicht eine stufenlos einstellbare Höherlegung um bis zu 30 Millimeter.

Mit dem Safari Style reagiert KW automotive auf einen Trend, der ursprünglich vor allem in der nordamerikanischen Offroad-Szene entstanden ist. Dabei werden eben nicht nur Geländewagen und Pick-ups, sondern auch gewöhnliche Pkw, Kombis und Sportwagen mit mehr Bodenfreiheit, Geländereifen und Dachträgern für Fahrten abseits befestigter Straßen vorbereitet. Sicher, solche Modelle kann man sich in Form von Porsche 911 Dakar, Lamborghini Huracan Sterrato oder Kombis wie Volvo V90 Cross Country und Co. auch direkt beim Hersteller ordern, aber das ist dann natürlich nur halb so witzig – und eben auch doppelt so teuer.

KW fertigte entsprechende Fahrwerke bislang vor allem als individuelle Kundenanfertigung für ältere, luftgekühlte Porsche 911. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage bietet der das Team die Safari-Lösung nun aber als reguläres Produkt mit Teilegutachten beziehungsweise Teiletypgenehmigung an.

Bis zu 30 Millimeter mehr Bodenfreiheit

Die Federbeine, Dämpfergehäuse und Federn des KW V3 Safari Style wurden speziell für eine Höherlegung entwickelt. Je nach Fahrzeug und Achse lässt sich die Bodenfreiheit um bis zu 30 Millimeter vergrößern.

Für den Porsche 911 Carrera 4 und Carrera 4S der Baureihe 996 liegt der Einstellbereich an Vorder- und Hinterachse zwischen 20 und 30 Millimetern. Das Fahrwerk kostet für diese Modelle ab 3.949 Euro.

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Auch beim Porsche 911 der Baureihe 997 können Carrera 2, Carrera 2S, Carrera 4 und Carrera 4S an beiden Achsen um 20 bis 30 Millimeter angehoben werden. Damit erhalten die Sportwagen nicht nur eine auffällige Safari-Optik, sondern auch mehr Reserven auf schlechten Straßen, Feldwegen und Schotterpisten.

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Beim Porsche Cayenne der ersten Generation mit dem internen Kürzel 9PA sowie beim technisch eng verwandten VW Touareg 7L reicht der Einstellbereich an der Vorderachse von 0 bis 30 Millimeter. Hinten ist eine Höherlegung zwischen 5 und 30 Millimetern möglich.

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Druck- und Zugstufe separat einstellbar

Technisch basiert das Safari Style auf der bekannten V3-Mehrventiltechnologie von KW. Die Dämpfung lässt sich unabhängig voneinander in der Druck- und Zugstufe einstellen. Dafür stehen zwölf Klickpositionen auf der Druckseite und 16 Einstellungen für die Zugstufe zur Verfügung.

Über diese Einstellungen kann der Fahrer unter anderem beeinflussen, wie stark das Fahrzeug beim Beschleunigen, Bremsen und in Kurven nickt oder wankt. Die Ventilabstimmung wurde dabei nicht nur für asphaltierte Straßen, sondern auch für höhere Dämpfergeschwindigkeiten auf unebenen Untergründen ausgelegt.

Bei langsamen Karosseriebewegungen, etwa auf langen Bodenwellen oder bei Kurvenfahrten auf ebenem Asphalt, arbeitet das Fahrwerk überwiegend mit seinen Lowspeed-Ventilen. Auf Schotter, schlechten Wegen oder bei kurzen, harten Stößen entstehen deutlich höhere Kolbengeschwindigkeiten im Dämpfer. In diesen Situationen öffnen die nicht einstellbaren Highspeed-Ventile und geben einen größeren Ölvolumenstrom frei. Dadurch sollen harte Schläge gedämpft werden, ohne den Abrollkomfort unnötig einzuschränken.

Nach Angaben von KW soll das Fahrwerk starke Aufbaubewegungen und ein tiefes Einfedern der Karosserie reduzieren, gleichzeitig aber genügend Komfort für längere Reisen bieten.

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Für Overlanding statt Rallyesport

Trotz seiner Geländetauglichkeit richtet sich das KW V3 Safari Style nicht an den professionellen Rallyesport. Das Fahrwerk ist vielmehr für Overlanding-Reisen und den Freizeitbetrieb abseits befestigter Straßen gedacht. Dabei steht weniger das Fahren gegen die Uhr als das autarke Reisen mit Fahrzeug und Campingausrüstung im Mittelpunkt.

Alle Varianten werden auftragsbezogen gefertigt und verfügen über Federbeine sowie Dämpfergehäuse aus Edelstahl. Weitere Ausführungen für Fahrzeuge anderer Hersteller befinden sich bereits in Planung.