Wer weiß schon, ob der nächste G so cool wird, wie es der aktuelle Vertreter des W463 ist. Ein modernes Cockpit soll Einzug halten, selbstredend werden neue Motoren kommen, der G wird breiter werden. Und leichter. Vielleicht auch „dynamischer“? Nichts wäre schlimmer als das. Doch bis es so weit ist, bäumt sich der G noch einmal kräftigst auf. Und nutzt als Grundlage die Variante, die an Bescheuertheit nur noch vom 4×4² oder diesem Landaulet-Dingens übertroffen wird: den G 65.

Und dieser G 65 Final Edition ist wirklich etwas besonderes. Denn es wird ihn maximal 65 mal geben. Technisch hat sich ziemlich genau nichts geändert, der sechs Liter große V12-Biturbo leistet wie gewohnt 630 PS und 1.000 Newtonmeter Drehmoment. Für die Kraftübertragung zeichnet die 7G-Tronic verantwortlich. Dafür hebt sich der G 65 Final Edition in Details außen wie innen von den herkömmlichen Derivaten ab. Bronzefarbene 21-Zoll-Felgen sowie ein im selben Ton lackierter Unterfahrschutz, Stoßfänger und Kühlergrill zeigen, dass der Eigner dieses Gefährts sich einen von nur 65 Stück gesichert hat und bereit war, dafür noch einmal deutlich mehr Scheine auf den Tresen zu blättern als ohnehin schon nötig waren. Im Innenraum findet sich Bronze in den Carbon-Zierteilen wieder, ansonsten dominieren schwarze Lederverkleidungen und hellbraune Ziernähte. Der Preis? Ach, wir wiesen ja bereits darauf hin: 310.233 Euro und somit rund 35.000 Euro mehr als für den Standard-G 65 aufgerufen wird.

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