Viele werden sich nicht mehr erinnern. Doch es gab schon einmal einen Ford Puma. Ein kleines Coupé auf Basis des Fiesta. Zu bekommen nur mit den größten Motoren des Kleinwagens, gewürzt mit einem knackigen Fahrwerk und sportlich flacher Optik.

Der Nachfolger baut wieder auf dem Fiesta. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten auch auf. Denn an Stelle eines kompakten Coupés ist der neue Ford Puma ein kleines SUV geworden. Aus dem kleinen Kätzchen ist ein fetter Kater geworden.

Der Ford Puma ist deutlich gewachsen

Dabei ist die Basis keine schlechte. Der Fiesta ist besonders als ST ein echter Kurvenkünstler. Und der Ford Puma kommt mit einem um sieben Zentimeter verbreiterten Fahrwerk. Das ist Focus-Niveau und verspricht eine gute Abstützung in Kurven. Zumal die Fahrwerkskomponenten verstärkt wurden. Leider baut der Puma aber SUV-typisch auch unnötig hoch. Der Radstand wurde ebenfalls um neun Zentimeter verlängert.

In Summe bietet er also für einen Kleinwagen viel Raum. Gerade im Fond lässt es sich gut leben und der Kofferraum ist mit 456 Litern für ein 4.19m langes Auto bemerkenswert groß. Witzig: das wasserfeste ausgekleidete Staufach unter dem doppelten Boden verfügt über einen Wasserablauf. Damit es je nach verlorener Ladung nicht stinkt wie im Puma-Käfig…

Bekannter Ecoboost-Motor mit 48V-Unterstützung

Unter der Haube sorgt der bekannte und beliebte 1.0 Liter Ecoboost-Dreizylinder für Vortrieb. Er kommt in zwei Ausbaustufen. Einmal 125PS und im Topmodell mit 155PS. Erstmals wird der kernige Dreiender von einem 48V-Mildhybrid unterstützt. Dessen Starter-Generator kann mit 16PS und ordentlichen 50Nm Zusatzboost das Turboloch stopfen.

Geschaltet werden sechs Gänge von Hand, später kommt ein 7-Gang-DSG. Eine 125PS-Benzin-Variante ohne Hybrid wird ebenfalls nachgereicht wie ein 120PS 1.5 Liter Diesel. Preislich startet der neue Ford Puma bei 23.150 EUR, das Topmodell Ford Puma 1.0 ST-Line X kostet aktuell 28.400 EUR.

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