Darf man das, oder darf man das nicht? Bei jedem „neuen“ Modell, dass die US-Firma Singer vorstellt, kommt diese Frage auf. Hintergrund: Singer poliert alte Porsche-Modelle nicht nur auf, die Firma verbessert sie nach allen Regeln der Kunst. Vom Original bleibt da nur wenig übrig – wie bei diesem 911 Targa von 1990.

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Der 911er (964) mit herausnehmbarem Dach wirkt nach dem Umbau von Singer eher wie ein Modell aus den 60ern, denn wie die Basis von 1990. In Auge fallen natürlich sofort die überarbeitete Karosserie sowie die montierten Fuchs-Felgen. Aber auch die kleinen Außenspiegel und die Modifikationen am Targa-Bügel und am Innenraum sind nicht zu übersehen. Zumindest aus unserer Sicht tut dem 90er-Jahre-Targa die Optik-Kur überaus gut, der Wagen wirkt nun deutlich eleganter.

Im Heck arbeitet ein auf vier Liter gepushter 3,6-Liter-Boxer des 964, der es nun auf 395 PS und 427 Nm bringt. Die Gangwahl erfolg über eine manuelle Sechsgang-Schaltung auf dem Porsche 993, angetrieben werden die Hinterräder.

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Eine Antwort

  1. Tim

    Prinzipiell eine sehr geile Sache, aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, das diese Umbau bis zu einer halben Million kosten sollen. Und das ist doch wohl etwas sehr happig 🙁

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